Crescent Energy holt sich frisches Geld für den Zukauf in Texas. Das Unternehmen hat eine Aktienplatzierung zu 12,50 Dollar je Aktie bepreist. Mit den Erlösen soll ein Teil der Übernahme von Eagle-Ford-Assets von Devon Energy bezahlt werden.
Der Deal: 3,85 Milliarden Dollar für Eagle Ford
Crescent hat sich vertraglich verpflichtet, Eagle-Ford-Vermögenswerte von Devon für einen geschätzten Nettokaufpreis von rund 3,85 Milliarden Dollar zu übernehmen. Die Assets liefern etwa 68.000 Barrel Öläquivalent pro Tag und umfassen mehr als 600 Bohrlocations der besten Qualitätsstufe. Sie grenzen direkt an bestehende Crescent-Flächen.
Das Management verspricht Zuwächse bei Cashflow, freiem Cashflow und Nettovermögenswert. Rund 140 Millionen Dollar jährliche Synergien sollen bei Bohrung, Betrieb und Vermarktung entstehen. Der Abschluss ist für das vierte Quartal 2026 oder Anfang 2027 geplant, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen.
Aktienplatzierung mit KKR als Ankerinvestor
Zunächst war ein Volumen von einer Milliarde Dollar angekündigt. Final platziert Crescent 80 Millionen neue Class-A-Aktien, das entspricht ebenfalls einer Milliarde Dollar. Die Konsortialbanken erhalten zudem eine 30-Tage-Option auf bis zu 12 Millionen weitere Aktien zum selben Preis.
Die Hälfte der Aktien nimmt ein Großaktionär ab. Ein mit KKR verbundenes Vehikel, das bereits rund 7,9 Prozent hält, zeichnet 40 Millionen Papiere zu gleichen Konditionen wie alle anderen Käufer. Das stützt die Platzierung. Für Bestandsaktionäre bedeutet die Ausgabe allerdings eine spürbare Verwässerung ihrer Anteile.
Die Kapitalmaßnahme ist nicht an den Vollzug der Übernahme geknüpft. Platzt der Deal, fließt das Geld in allgemeine Unternehmenszwecke, darunter die Tilgung von Schulden der Tochtergesellschaften. Der Rest der Kaufsumme soll aus vorhandenen Mitteln und einem Mix aus Schulden und Eigenkapital kommen. Für Fremdkapital liegen Zusagen von JPMorgan Chase und RBC Capital Markets vor.
Ausblick
Die Platzierung soll am 13. Oktober 2026 abgewickelt werden. Crescent betont, die größere Basis und der starke freie Cashflow sollten Schuldenabbau ermöglichen und das Unternehmen dem angestrebten Investment-Grade-Rating näherbringen. Der Vollzug der Devon-Transaktion ist für das vierte Quartal 2026 oder frühen 2027 vorgesehen.
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