Zwei Meldungen an einem Tag, und beide haben es in sich. CoreWeave hat seinen bestehenden KI-Infrastrukturvertrag mit Meta Platforms deutlich ausgeweitet. Aus den ursprünglichen 14,2 Milliarden Dollar, die die beiden Unternehmen im vergangenen Herbst vereinbart hatten, werden nun 21 Milliarden. Die Laufzeit läuft bis Dezember 2032, ein Jahr länger als zuvor. Und die Rechenkapazität kommt demnach unter anderem aus Rechenzentren, die mit Nvidias neuem Vera Rubin-Plattform bestückt werden. Die Aktie stieg im vorbörslichen Handel um gut 7,8 Prozent auf 95,84 Dollar nach oben, verlor dann aber schnell fast alle Gewinne.
CoreWeave Aktie Chart
Meta braucht Kapazität, CoreWeave liefert
Was steckt dahinter? Meta baut seinen KI-Betrieb massiv aus, und CoreWeave ist offenbar der bevorzugte Lieferant für Cloud-Kapazität. Der neue Vertrag stützt genau das, was CoreWeave seit seinem Börsengang im März 2025 als Geschäftsmodell verkauft: langfristige, großvolumige Abnahmegarantien von den größten KI-Spielern der Welt. 21 Milliarden Dollar bis 2032.
Und dann noch drei Milliarden obendrauf
Noch am selben Tag kündigte CoreWeave eine Wandelanleihe über 3,0 Milliarden Dollar an, mit einer Option für die Erstkäufer, weitere 450 Millionen nachzulegen. Fälligkeit ebenfalls 2032. Den Erlös will das Unternehmen nach eigenen Angaben für allgemeine Unternehmenszwecke nutzen, einen Teil davon für sogenannte Capped-Call-Transaktionen, die eine mögliche Verwässerung der Aktionäre begrenzen sollen. Wer jetzt Wandelanleihen kauft, hat freilich kein leichtes Spiel: Die genauen Konditionen, also Zinssatz und Wandlungspreis, werden erst bei Pricing festgelegt.
Viel Kapital, viel Vertrauen
Zwei Milliarden-Transaktionen an einem Tag. Das ist entweder ein Unternehmen in voller Fahrt oder eines, das sehr viel Kapital braucht, um seine Versprechen einzulösen. Wahrscheinlich beides. CoreWeave wächst schnell, baut Rechenzentren, bindet Hyperscaler. Der Meta-Deal zeigt, dass die Strategie zumindest bei einem der wichtigsten KI-Kunden verfängt. Wie viel von den 21 Milliarden am Ende auch als Marge hängenbleiben, ist eine ganz andere Frage.
CoreWeave-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CoreWeave-Analyse vom 09. April liefert die Antwort:
Die neusten CoreWeave-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CoreWeave-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
