CoreWeave Aktie: Gründer verkaufen weiter

Symbolbild, KI-generiert

Die drei CoreWeave-Mitgründer veräußerten seit dem Börsengang Aktien im Wert von 3,3 Milliarden Dollar; Tech-Ausverkauf und Kreditrisiken belasten.

Auf einen Blick:
  • 2,4 Milliarden Dollar Verkäufe dieses Jahr
  • Venturo veräußerte Aktien für 1,2 Milliarden
  • CoreWeave-Aktie verlor 15 Prozent am Mittwoch
  • Anthropic-IPO im November als Sektorindikator

Während CoreWeave unter Druck steht, zeigen Insider-Verkäufe ein auffälliges Bild: Die drei Mitgründer haben seit dem Börsengang im März 2025 Aktien für 3,3 Milliarden Dollar abgestoßen. Allein 2,4 Milliarden Dollar davon fielen in dieses Jahr. Parallel belastet ein breiter Tech-Ausverkauf die Neocloud-Anbieter.

Verkäufe auf dem Weg nach unten

CEO Michael Intrator, Strategiechef Brian Venturo und Datenchef Brannin McBee hatten den Börsengang zum Sprungbrett in den Bloomberg-Milliardärsindex gemacht. Die Aktie stieg binnen dreier Monate um 359 Prozent über den Ausgabepreis. Seither hat sie mehr als 60 Prozent vom Hoch im Juni 2025 verloren. Die verkauften Papiere wären heute fast ein Drittel weniger wert als der damalige Erlös.

Venturo trennte sich von mehr als 1,2 Milliarden Dollar und damit von über 35 Prozent seines IPO-Bestands. Allein im zweiten Quartal verkaufte er Aktien für 734 Millionen Dollar. Damit war er in dem Zeitraum der zweitgrößte Insider-Verkäufer eines US-Unternehmens.

McBee verkaufte Titel für 1,06 Milliarden Dollar und reduzierte seinen Bestand um gut 40 Prozent. Fast 40 Prozent seines Vermögens liegen inzwischen in Cash. Intrator hielt sich 2025 zurück, setzte seit Jahresbeginn aber mehr als 907 Millionen Dollar um. Das entspricht 16,5 Prozent seines Anteils zum IPO-Zeitpunkt.

Kreditrisiko und Branchenstimmung

Die Aktie fiel am Mittwoch um 15 Prozent. Auslöser war ein Rekordhoch bei CoreWeaves Kreditausfallrisiko. McBee hatte zuvor in einem Interview gesagt, das Unternehmen könne „unbegrenzt“ Kapital von Versicherern anzapfen. Am Donnerstag erholte sich das Papier leicht. Zeitweise lag es rund sechs Prozent im Plus.

Das Umfeld bleibt rau. Ein Ausverkauf bei Technologiewerten trifft KI-Infrastruktur, Chiphersteller und Neocloud-Anbieter. Auch CoreWeaves Anleihen gaben nach, was die Sorge vor einem zunehmend kreditfinanzierten KI-Ausbau widerspiegelt.

Zusätzliche Unruhe kommt vom IPO-Markt. Investoren erwägen für den geplanten Börsengang von Anthropic im November eine Bewertung von rund 1,5 Billionen Dollar, nach zuvor erwarteten etwa 2 Billionen. Grund ist das verlangsamte Umsatzwachstum im dritten Quartal. Ein schwächerer Auftritt könnte die Stimmung im gesamten KI-Sektor belasten, auch bei CoreWeave.

Der nächste Test steht im November an: Der Anthropic-Börsengang gilt als Gradmesser dafür, wie viel Risikobereitschaft der Markt für den KI-Ausbau noch aufbringt.

CoreWeave-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CoreWeave-Analyse vom 16. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten CoreWeave-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CoreWeave-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

CoreWeave: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)