CoreWeave Aktie: Forge soll Margen stützen

Symbolbild, KI-generiert

Neue Kundenverpflichtungen und höhere Rechenpreise stärken CoreWeaves Geschäft, während Zinskosten und Schulden erheblich bleiben.

Auf einen Blick:
  • Aktie am Dienstag um 4,6 Prozent gestiegen
  • Rosenblatt und Truist empfehlen CoreWeave zum Kauf
  • Kundenverpflichtungen von über 25 Milliarden US-Dollar
  • Nettozinsaufwand im zweiten Quartal: 640 Millionen US-Dollar

Die Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz verschafft dem Cloud-Spezialisten CoreWeave spürbaren Rückenwind. Am gestrigen Dienstag legte die Aktie um 4,6 Prozent zu und schloss bei 81,48 Euro. Mehrere Analysehäuser hoben nach einer Fachkonferenz in San Francisco die Fähigkeit des Unternehmens hervor, steigende Preise am Markt durchzusetzen.

Analysten sehen deutlichen Spielraum nach oben

Besonders optimistisch äußerte sich das Analysehaus Rosenblatt. Analyst John McPeake stufte die Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 250 US-Dollar ein. Er begründete diesen Schritt mit dem ungebrochenen Bedarf von Großunternehmen an offenen und geschlossenen KI-Modellen sowie der Möglichkeit von CoreWeave, Gebühren für Grafikprozessoren anzupassen.

Auch Truist bekräftigte das eigene Kaufurteil mit einem Ziel von 165 US-Dollar. Die Experten verwiesen darauf, dass die Preise für Rechenkapazitäten seit Juli kumuliert um rund 37,5 Prozent angehoben wurden. Weitere Marktbeobachter schlossen sich den positiven Kommentaren an und verwiesen auf die neu vorgestellte Plattform Forge, die Kundenbindung und wiederkehrende Ausgaben für Training und Inferenz stärken soll.

Milliardenschwere Aufträge und teure Infrastruktur

CoreWeaves geschäftliche Dynamik spiegelt sich in den Auftragsbüchern wider. Zu dem Ende Juni verzeichneten Auftragsbestand von 104 Milliarden US-Dollar kamen Anfang des dritten Quartals weitere Kundenverpflichtungen von über 25 Milliarden US-Dollar hinzu. Zudem baute das Unternehmen seine vertraglich gebundene Leistung von 3,7 auf 4,2 Gigawatt aus.

Den massiven Zuwächsen stehen jedoch erhebliche finanzielle Belastungen gegenüber. Der Ausbau der Rechenzentren erfordert gewaltige Vorabinvestitionen in Hardware, die zu einem großen Teil über Fremdkapital finanziert werden.

Im zweiten Quartal 2026 summierte sich der Nettozinsaufwand auf 640 Millionen US-Dollar, während der Umsatz bei 2,58 Milliarden US-Dollar lag. Zum Ende des ersten Halbjahres beliefen sich die Schulden auf 35,6 Milliarden US-Dollar.

Plattform Forge soll Margen stützen

Um die Rentabilität langfristig zu verbessern, setzt CoreWeave neben reiner Hardware-Vermietung verstärkt auf Software-Dienste. Das kürzlich präsentierte Produkt Forge soll Modellentwicklung und Fehlerdiagnose vereinfachen. Das Management erhofft sich von dieser Ausweitung des Angebots einen positiven Effekt auf die Margen, während die Auslastung der bestehenden Rechenkapazitäten für mehrere Jahre weitgehend gesichert bleibt.

CoreWeave-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CoreWeave-Analyse vom 07. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten CoreWeave-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CoreWeave-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

CoreWeave: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)