Corcept Therapeutics-Aktie: FDA-Absage löst Kurssturz aus!

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Zulassungsantrag für Relacorilant nicht genehmigt

Auf einen Blick:
  • FDA erteilt Complete Response Letter für Relacorilant bei Bluthochdruck
  • Aktienkurs bricht am Mittwoch um 50 Prozent ein
  • Zulassungsantrag für Hypertonie-Behandlung abgelehnt
  • Weitere Details zur Begründung der FDA stehen noch aus

Die Aktie von Corcept Therapeutics brach heute um 50 Prozent ein. Auslöser war ein Schreiben der US-Arzneimittelbehörde FDA: Die Behörde verschickte zu dem Zulassungsantrag für Relacorilant einen sogenannten Complete Response Letter. Corcept hatte die Zulassung für eine Indikation zur Behandlung von Bluthochdruck angestrebt.

Ein Complete Response Letter bedeutet, dass die FDA den Antrag in der vorliegenden Form nicht genehmigt. In der Regel verlangt die Behörde zusätzliche Daten, weitere Untersuchungen oder Klarstellungen. Für Biotech-Unternehmen ist das ein harter Dämpfer, weil sich der mögliche Markteintritt verzögert und zusätzliche Kosten anfallen.

Nächste Schritte noch offen

Welche Punkte die FDA konkret beanstandet, ist bislang nicht vollständig bekannt. Corcept dürfte in den nächsten Tagen erläutern, welche Nachforderungen im Raum stehen und wie das Unternehmen darauf reagieren will. Für Anleger bleibt damit unklar, wie groß der zusätzliche Aufwand ist – und wann ein neuer Anlauf bei der Behörde möglich wäre.

Relacorilant war als zusätzliche Therapieoption im Hypertonie-Bereich vorgesehen. Der Markt ist groß, weil Bluthochdruck weltweit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen zählt – entsprechend sensibel reagieren Kurse in diesem Sektor auf regulatorische Signale.

Jetzt zählt die Klarheit aus dem FDA-Schreiben

Der Kurseinbruch zeigt, wie stark Biotech-Werte an einzelnen Behördenentscheidungen hängen. Entscheidend wird sein, ob die FDA vor allem zusätzliche Analysen verlangt oder ob neue Studien notwendig werden. Erst mit den Details aus dem Schreiben lässt sich einschätzen, wie lange sich das Verfahren verzögert und wie hoch die Belastung für Corcept ausfällt. Anleger dürften daher auf die nächste Stellungnahme des Unternehmens warten.

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