Conagra Brands-Aktie: Verbraucher knausern weiter!

Conagra Brands korrigiert Jahresprognose nach unten, da höhere Kosten und zurückhaltende Käufer den Gewinn schmälern. Der Umsatz sank im Quartal, die operative Marge fiel deutlich.

Auf einen Blick:
  • Bereinigte Gewinnprognose auf 1,70 Dollar gesenkt, am unteren Ende der Spanne
  • Organischer Umsatz steigt um 2,4 Prozent, Gesamtumsatz sinkt um 1,9 Prozent
  • Bereinigte Gewinnmarge wird am oberen Ende der Spanne von 11,0 bis 11,5 Prozent erwartet
  • Steigende Kosten und schwache Konsumnachfrage belasten die Margen

Conagra Brands hat die Jahresprognose nach unten korrigiert und enttäuscht damit die Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen rechnet jetzt mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 1,70 Dollar, genau am unteren Ende der bisherigen Spanne von 1,70 bis 1,85 Dollar. Die Konsensschätzung lag bei 1,72 Dollar.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 sank der Umsatz um 1,9 Prozent auf 2,79 Milliarden Dollar. Immerhin lag dieser Wert 30 Millionen Dollar über den Analystenschätzungen. Der organische Umsatz, der Währungseffekte und Unternehmenskäufe ausklammert, legte um 2,4 Prozent zu. Das klingt zunächst positiv, doch die Realität sieht anders aus.

Der bereinigte Gewinn pro Aktie fiel im Quartal um 23,5 Prozent auf 0,39 Dollar und verfehlte die Erwartungen von 0,40 Dollar knapp. Die bereinigte operative Marge lag bei 10,6 Prozent und damit deutlich unter den 12,7 Prozent des Vorjahres. Höhere Rohstoffkosten, ungünstige operative Hebelwirkung und gestiegene Werbeausgaben fraßen die Gewinne auf.

Conagra Brands Aktie Chart

Die Verbraucher knausern weiter

Budgetbewusste Konsumenten greifen verstärkt zu günstigeren Marken und sparen bei Produkten wie Slim Jim Fleischsnacks oder Act II Popcorn. Conagra hatte zwar Preiserhöhungen geplant, um steigende Kosten für Kakao, Olivenöl und Palmöl sowie Zölle auf Weißblech auszugleichen. Doch die Nachfrage bleibt schwach.

Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen organischen Umsatz nahe der Mitte der bisherigen Spanne von minus 1 bis plus 1 Prozent. Die bereinigte operative Marge soll am oberen Ende der Spanne von rund 11,0 bis 11,5 Prozent liegen. Das klingt nach Schadensbegrenzung, nicht nach Wachstum.

CEO Sean Connolly zeigte sich zufrieden mit der Rückkehr zum organischen Umsatzwachstum und verwies auf die strukturellen Vorteile des Portfolios. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache. Die Aktie steht unter Druck, und Anleger sollten sich fragen, ob hier wirklich eine Trendwende gelingt oder ob die nächsten Quartale weitere Enttäuschungen bringen.

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