Die Commerzbank hat ein klares Signal gesetzt: Microsoft ist jetzt die wertvollste US-Aktie im Depot des Frankfurter Kreditinstituts. Der Software-Konzern verdrängte damit die Google-Mutter Alphabet von Platz eins.
Das US-Portfolio der Commerzbank ist zum Ende des ersten Quartals 4,78 Milliarden Dollar schwer. Allein die Microsoft-Position wuchs um 21,45 Prozent auf knapp 285 Millionen Dollar. Alphabet liegt nun mit 267,91 Millionen Dollar auf Rang zwei, Apple folgt mit 264,93 Millionen Dollar. Deutlich abgebaut wurde dagegen Johnson & Johnson: Die Position schrumpfte um ein Drittel auf 145,52 Millionen Dollar.
Barclays bleibt optimistisch
Parallel dazu bestätigte Barclays-Analystin Flora Bocahut die Einstufung „Overweight“ für die Commerzbank. Ihr Kursziel: 42,00 Euro. Sie begründet das mit einem günstigen Chancen-Risiko-Verhältnis.
Der entscheidende Faktor bleibt Großaktionär UniCredit. Die italienische Bank hält 38,87 Prozent der Commerzbank-Anteile – ein Großteil über Total Return Swaps. Steigt die UniCredit-Aktie Richtung 80 Euro, rückt eine implizite Offerte für die Commerzbank näher ans Kursziel von 42 Euro heran. Kein Wunder, dass die Märkte genau hinschauen.
Am Freitag schloss die Commerzbank-Aktie bei 36,94 Euro – ein Plus von 0,71 Prozent. Das Papier notiert damit nahe seines 52-Wochen-Hochs von 37,75 Euro. Auf Jahressicht steht ein Plus von über 39 Prozent zu Buche.
Dividendensprung zeichnet sich ab
Die Hauptversammlung vom 20. Mai bestätigte eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie für 2025. Inklusive Aktienrückkäufe fließen rund 2,7 Milliarden Euro an die Aktionäre. Für das laufende Jahr rechnen Analysten bereits mit einer kräftigen Erhöhung auf durchschnittlich 1,51 Euro je Aktie. Gestützt wird das durch die angehobene Nettogewinn-Prognose von mindestens 3,4 Milliarden Euro.
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