Vier Tage in Folge ging es für die Commerzbank-Aktie bergab. Noch eine Woche zuvor hatte die Aktie bei knapp 37 Euro den höchsten Stand seit August 2025 markiert, dann kam der Rücksetzer. Am Montag war damit erst mal Schluss, denn Bank of America mischte sich ein.
El Mejjad sagt: Kaufen!
Tarik El Mejjad und sein Team bei BofA Global Research hoben die Commerzbank-Aktie von „Neutral“ auf „Kaufen“ an und schraubten das Kursziel von 37 auf 42 Euro hoch. Die Begründung: solide Fundamentaldaten, allen voran ein überdurchschnittliches Wachstum beim Gewinn je Aktie. Im Morgenhandel legte die Aktie daraufhin 1,9 Prozent auf 34,59 Euro zu, das Jahresminus schmolz auf 4,2 Prozent zusammen.
Commerzbank AG Aktie Chart
Unicredit? Egal!
Was das Upgrade besonders interessant macht: BofA bewertet die Commerzbank-Aktie ausdrücklich unabhängig davon, ob Unicredit am Ende zum Zug kommt oder nicht. Die Analysten sehen in beiden Szenarien eine eigene strategische Logik. Ob Übernahme oder eigenständiger Weg, das Kursziel bleibt 42 Euro. Für den Fall, dass die Bank allein weitermacht, erwartet BofA ohnehin einen aktualisierten Strategieplan bis 2030.
Vier gegen drei
Im Analystenkonsens steht die Commerzbank-Aktie laut dpa-AFX-Datenbank aktuell bei drei Kaufempfehlungen und vier Halteempfehlungen. Die Kursziele reichen von 34,80 bis 43 Euro, im Schnitt sind das 39,13 Euro. BofA ist in dieser Datenbank noch nicht erfasst, das Upgrade also noch nicht eingepreist. Klar ist: Vier Tage Rot, ein Analyst, und die Aktie dreht.
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