Coinbase-Aktie: Wachstumsversprechen eingelöst!

Coinbase erweitert sein Angebot um den Handel mit US-Aktien und ETFs, um Einnahmequellen zu diversifizieren und unabhängiger vom volatilen Kryptomarkt zu werden.

Auf einen Blick:
  • Kommissionsfreier Handel mit über 8.000 Aktien und ETFs
  • Strategie zur Diversifizierung der Einnahmequellen
  • Starker Kursanstieg nach Bekanntgabe der Neuigkeit
  • Partnerschaften mit Apex Fintech und Yahoo Finance

Coinbase erweitert sein Geschäftsmodell und bietet ab sofort allen US-Kunden den Handel mit amerikanischen Aktien und ETFs an. Die Plattform ermöglicht kommissionsfreien Handel rund um die Uhr, fünf Tage die Woche – traditionelle Wertpapiere und Kryptowährungen unter einem Dach.

Von der Krypto-Börse zum Allround-Broker

Mit dem neuen Service können Nutzer bereits ab einem Dollar in Aktienbruchteile investieren. Zum Start stehen über 8.000 Aktien und ETFs zur Verfügung, das Angebot soll weiter wachsen. Bezahlt werden kann entweder in US-Dollar oder mit dem Stablecoin USDC.

Für die technische Abwicklung kooperiert Coinbase mit Apex Fintech Solutions, die Clearing, Verwahrung und Ausführung übernehmen. Eine weitere Partnerschaft mit Yahoo Finance erlaubt es Nutzern, direkt aus Finanzanalysen heraus Trades auszuführen. Das Management spricht von einer „Everything Exchange“ – einer Plattform für alle Anlageklassen.

Weniger Abhängigkeit vom Krypto-Zyklus

Der strategische Hintergrund: Coinbase will seine Einnahmequellen diversifizieren. Die traditionellen Transaktionsgebühren im Krypto-Geschäft schwanken stark mit den Marktzyklen. Im vierten Quartal sanken diese Einnahmen um 6 Prozent auf 983 Millionen Dollar. Für das erste Quartal 2026 rechnet das Unternehmen mit Erlösen aus Abonnements und Dienstleistungen zwischen 550 und 630 Millionen Dollar.

Längerfristig denkt Coinbase bereits über tokenisierte Aktien nach. Diese könnten über Blockchain-Netzwerke transferiert und potenziell rund um die Uhr gehandelt werden – sofern die Regulierungsbehörden grünes Licht geben.

Kursreaktion und Insider-Verkäufe

Nach der Bekanntgabe des Aktienhandels und der Quartalszahlen legte die Coinbase-Aktie am 25. Februar kräftig zu – Berichte sprechen von einem Plus zwischen 13 und 16 Prozent. Am 26. Februar schloss sie bei 181,06 Dollar, das Handelsvolumen lag bei knapp 24 Millionen Aktien.

Zeitgleich verkaufte Chief People Officer Lawrence Brock am 24. Februar 4.821 Aktien zu Durchschnittspreisen zwischen 153,39 und 156,07 Dollar. Die Transaktionen erfolgten über einen vorab festgelegten Handelsplan gemäß Regel 10b5-1, der bereits im Dezember 2024 aufgesetzt wurde. Nach den Verkäufen hält Brock noch 497 Aktien direkt.

Die Aktie notiert deutlich unter ihrem Allzeithoch von 444,65 Dollar aus dem vorherigen Marktzyklus. Mit dem Vorstoß in den traditionellen Wertpapierhandel positioniert sich Coinbase breiter – ein Schritt, der mittelfristig für stabilere Erträge sorgen könnte, unabhängig von der Volatilität am Kryptomarkt.

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