Coinbase Aktie: Quantenschutz für Bitcoin

Symbolbild, KI-generiert

Coinbase legt technische Leitlinien für Bitcoins Wechsel zu quantensicherer Kryptografie vor und nennt Anforderungen an Verwahrung und Wallets.

Auf einen Blick:
  • Mehrjährige Migration soll früh beginnen
  • Modulare Designs erleichtern Verfahrenswechsel
  • MPC-Kompatibilität für Verwahrer gefordert
  • Coinbase verwahrt rund fünf Prozent aller Bitcoin

Quantencomputer gelten als theoretische Gefahr für die Kryptografie hinter Bitcoin. Coinbase will nicht abwarten, bis die Bedrohung real wird. Die Börse hat heute einen technischen Prioritätenkatalog für den Übergang des Netzwerks zu quantensicheren Verfahren veröffentlicht und mahnt zum frühzeitigen Start.

Flexibilität als Leitprinzip

Die Migration werde ein komplexer Prozess über mehrere Jahre, so Coinbase. Konsensänderungen bei Bitcoin und Anpassungen im gesamten Ökosystem brauchten Zeit. Deshalb müsse die Arbeit beginnen, bevor ein kryptografisch relevanter Quantencomputer angekündigt werde.

Zentral ist die Forderung nach modularen Designs. Neue Ausgabeformate sollen den „Container“ von der Signaturmethode trennen. So ließen sich Verfahren einführen, austauschen oder ergänzen, ohne alles neu zu entwerfen. Als Konstruktionen mit dieser Eigenschaft nennt Coinbase P2MR (BIP-360) und P2TRv2.

Außerdem bevorzugt das Unternehmen einen gestaffelten Schutz. Aktive Wallets könnten zunächst quantenfähige oder hybride Konstruktionen nutzen, bevor über den Umgang mit alten Signaturen entschieden ist. Eine Option wäre eine 1-aus-2-Variante: Dieselben Gelder hätten zwei Ausgabepfade, einen über klassische ECDSA- oder Schnorr-Schlüssel, einen über einen quantensicheren Schlüssel.

Anforderungen institutioneller Verwahrer

Bei den Signaturverfahren verlangt Coinbase, dass zustandsbehaftete Varianten stets mit einer zustandslosen Alternative einhergehen. Fehler im Zustandsmanagement könnten sonst Fälschungen ermöglichen. Zudem soll mindestens eine praktikable Option mit Multiparty Computation (MPC) kompatibel sein. Für große Organisationen sei MPC eine wichtige Verteidigungsschicht gegen Schlüsseldiebstahl.

Die Börse verwahrt nach eigenen Angaben rund fünf Prozent aller Bitcoin. Sie bereitet derzeit auch die eigenen Systeme auf die Post-Quanten-Zeit vor. Entsprechend groß ist das Eigeninteresse, dass die Lösung mit institutioneller Verwahrung und gewöhnlichen Wallets funktioniert.

Heikel bleibt der Umgang mit verwaisten oder unzugänglichen Coins. Coinbase hält die Debatte darüber für schwierig, aber nötig. Sie könne parallel zur technischen Arbeit laufen und müsse diese nicht blockieren.

Konkrete Termine für eine Umsetzung nennt das Papier nicht. Es versteht sich als Beitrag zur Diskussion in der Bitcoin-Community, in der Coinbase seine Rolle als gewichtiger Verwahrer und Infrastrukturanbieter ausspielt.

Coinbase-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coinbase-Analyse vom 14. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Coinbase-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coinbase-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Coinbase: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)