Die Coinbase-Aktie setzt am Mittwoch mit einem Kursverlust von sieben Prozent ihren Sinkflug der letzten Monate fort und fällt fast wieder auf ihr erst kürzlich aufgestelltes 12-Monatstief. Was drückt den Kurs der größten börsennotierten Kryptobörse immer weiter nach unten?
Eine Bank senkt das Kursziel
Es sind gleich zwei Faktoren, die sich zur Wochenmitte negativ auf die Coinbase-Aktie auswirken. Zum Ersten ist es eine Kurszielanpassung durch eine wichtige Bank.
Die US-Großbank JPMorgan reduzierte ihr Kursziel für die Coinbase-Aktie drastisch von 399 auf 290 US-Dollar. Damit sehen die Analysten aber immer noch ein Verdoppelungspotenzial für Coinbase und empfehlen die Aktie zum Kauf.
Grund für die Senkung des Kursziels ist die Annahme, dass Coinbase im vierten Quartal 2025 voraussichtlich weniger verdient hat als im dritten. JPMorgen erwartet, dass aufgrund des gesunkenen Handelsvolumens das bereinigte EBITDA von 801 auf 734 Millionen US-Dollar zurückgehen wird.
Coinbase leidet wie alle anderen Kryptobörsen auch am Tiefflug der Kryptokurse. Der Bitcoin-Preis ist von einem Allzeithoch bei 124.000 US-Dollar Anfang Oktober auf aktuell 66.000 US-Dollar gefallen.
Streit um die Regulierung
Zum Zweiten wirken sich die Streitigkeiten rund um die Verabschiedung des CLARITY Acts negativ auf die Coinbase-Aktie aus. Die Krytobranche liegt derzeit im Klinsch mit den großen Banken in den USA. Diese haben Sorge, dass zu attraktive Zinskonditionen bei Kryptowährungen zu einem Abfluss von Vermögen zu Kryptobörsen führen könnte.
Bislang ist noch keine Einigung in Sicht. Sollte der CLARITY nicht wie vorgesehen bis März verabschiedet werden, würde sich die regulatorische Unsicherheit der Kryptobranche fortsetzen. Für die Coinbase-Aktie wäre das alles andere als gut.
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