Die Coinbase-Aktie kennt seit mehreren Wochen fast nur noch eine Richtung, und zwar bergab. In den letzten drei Monaten hat die größte börsennotierte Kryptobörse der Welt ein Drittel ihres Börsenwerts verloren. Was steckt hinter dem massiven Kurseinbruch der Coinbase-Aktie?
Ärger mit dem Gesetz
Zentrales Thema rund um Kryptoaktien ist derzeit der CLARITY Act, der in den USA endlich regulatorische Klarheit und Sicherheit für die Welt der digitalen Währungen schaffen soll. Aber derzeit fliegen in Washington die Fetzen und auch Coinbase ist mittendrin.
Die so bedeutende Kryptobörse ist gar nicht mit der Neufassung des CLARITY Acts einverstanden und hat deshalb den Gesetzesentwurf im US-Senat fallengelassen. Das Coinbase-Management stört sich gleich an mehreren Punkten, die ihrer Meinung nach die freie Entfaltung der Kryptobranche behindern.
So sieht der Gesetzesentwurf Einschränkungen für tokenisierte Wertpapiere vor, die laut Coinbase den Handel von Aktien auf Blockchain-Basis massiv behindern könnten. Außerdem stößt sich die Kryptobörse an den erweiterten Kompetenzen der Wertpapieraufsicht im Bereich der Kryptomärkte und den weitreichenden Befugnissen der US-Regierung, auf Nutzerdaten von dezentralen Finanzplattformen zuzugreifen. Nicht zuletzt befürchtet Coinbase, dass neue Regelungen zu Stablecoins Großbanken bevorzugen würden.
Nicht alle stehen an Coinbase’ Seite
Nicht alle Kryptoplattformen teilen die Sorgen von Coinbase. Viele Anbieter sehen eine rasche Verabschiedung des Gesetzes als vorteilhaft an, um endlich regulatorische Klarheit zu schaffen und mehr institutionelle Investoren anzulocken.
Am 12. Februar wird es dann ein weiteres Mal spannend. Dann wird Coinbase seine Zahlen für das abgelaufene Jahr vorlegen. Sie könnten den Kursturz der Coinbase-Aktie aufhalten.
Coinbase-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coinbase-Analyse vom 27. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Coinbase-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coinbase-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
