Coca-Cola: Kaffeedeal geplatzt – Das muss man jetzt wissen

Coca-Cola wollte Costa verkaufen, doch Investoren kneifen. Der gescheiterte Deal zeigt, wie hart der Kaffeemarkt ist für Anleger wirklich.

Auf einen Blick:
  • Verkauf wegen zu niedriger Gebote gestoppt
  • Milliarden-Investment enttäuscht klar
  • Verluste steigen trotz stabiler Umsätze
  • Konkurrenz und Kosten fressen Margen
  • Anleger müssen Strategie neu bewerten

Bei Coca-Cola knirscht es gewaltig. Der Getränke-Gigant zieht die Reißleine und stoppt den geplanten Verkauf seiner Kaffee-Tochter Costa. Der Grund: Das Geld stimmt nicht. Investoren boten deutlich weniger, als sich der Konzern erhofft hatte. Damit platzt ein Deal, der ohnehin unter keinem guten Stern stand.

Coca-Cola Aktie Chart

Coca-Cola brach Gespräche ab

Coca-Cola wollte rund zwei Milliarden Pfund sehen. Doch die Gebote blieben klar darunter. Private-Equity-Häuser zögerten. Am Ende brach der Konzern die Gespräche ab. Die Verkaufspläne wandern erst einmal in die Schublade. Ob sie je wieder hervorgeholt werden, bleibt offen.

Dabei sollte Costa einst ein großer Wurf werden. 2018 legte Coca-Cola fast vier Milliarden Pfund auf den Tisch, um ins boomende Kaffee-Geschäft einzusteigen. Die Vision: Wachstum jenseits von Cola, neue Märkte, starke Marke. Die Realität sieht anders aus. Die Kette liefert seit Jahren enttäuschende Zahlen.

Coca-Cola: Kaffeetochter in tiefroten Zahlen

2024 rutschte Costa tiefer in die roten Zahlen. Die Verluste explodierten. Der Umsatz wuchs kaum. Früher sprudelten die Gewinne, heute kämpft die Marke ums Überleben. Kunden bleiben aus. Die Konkurrenz wird härter. Billiganbieter locken mit niedrigen Preisen. Trendige Newcomer punkten mit hippen Läden und frischem Image. Costa wirkt alt und austauschbar.

Dazu kommen steigende Kosten. Löhne ziehen an. Abgaben steigen. Kaffeebohnen werden teurer. Die Margen schrumpfen. Der Druck wächst von allen Seiten. Der britische Kaffeemarkt gilt als gnadenlos gesättigt.

Für Coca-Cola ist die Lage heikel

Ein Verkauf scheitert. Das Investment enttäuscht. Gleichzeitig bindet Costa Kapital und Aufmerksamkeit. Jetzt steht der Konzern vor einer unbequemen Frage: Durchhalten und hoffen oder später mit Verlust verkaufen? Klar ist nur eins: Das Costa-Kapitel ist noch lange nicht geschlossen.

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