Die Zahlen von Citigroup für das vierte Quartal liegen unter den Erwartungen der Wall Street. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Ein Verlust von 1,1 Milliarden Dollar nach Steuern durch den geplanten Verkauf der Russland-Aktivitäten drückt auf das Ergebnis. Der Gewinn je Aktie sackte auf 1,19 Dollar ab.
Das ist natürlich eine Belastung, die man nicht einfach so wegsteckt. Citigroup hatte sich bereits vor längerer Zeit entschieden, das Russland-Geschäft abzustoßen. Jetzt schlägt dieser Schritt voll durch. Die Investoren müssen diesen Brocken erst einmal verdauen.
Doch es gibt auch eine andere Seite der Medaille. Denn während die Russland-Abwicklung die Gesamtzahlen verhagelt, läuft es im Investment Banking richtig rund. Die Gebühren aus dem Beratungsgeschäft für Fusionen und Übernahmen sind im vierten Quartal um satte 84 Prozent nach oben geschossen.
Das M&A-Geschäft boomt wie nie zuvor
Für das Gesamtjahr 2025 bedeutet das einen Anstieg der M&A-Erlöse um mehr als die Hälfte auf ein Allzeithoch. CEO Jane Fraser kann sich damit endlich über echte Erfolge im Investmentbanking freuen. Citigroup holt gegenüber den größeren Konkurrenten deutlich auf. Besonders bemerkenswert: JPMorgan Chase, der größte Rivale, kam im gleichen Geschäft nur auf magere 6 Prozent Wachstum.
Das zeigt, dass Citigroup unter Fraser im Dealmaking-Geschäft massiv Boden gutmacht. Nach Jahren des Hinterherhinkens schließt sich die Lücke zu den Branchenführern spürbar. Die Investmentbanker der Citigroup haben offenbar den richtigen Riecher für die großen Deals gehabt.
Anleger sollten jetzt genau hinschauen. Der Russland-Verlust ist ein einmaliger Effekt, das M&A-Geschäft dagegen ein Zeichen für operative Stärke. Wenn Fraser diesen Schwung mitnehmen kann, dürfte Citigroup 2026 deutlich besser dastehen. Die Weichen sind gestellt.
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