Die Führung bei Citigroup macht Ernst mit ihrem Sparkurs. Rund 1.000 Mitarbeiter müssen in dieser Woche gehen. Das berichtet Bloomberg gestern und beruft sich dabei auf informierte Kreise. CEO Jane Fraser setzt damit ihre Strategie zur Verschlankung der Geschäftsabläufe konsequent fort.
Die Entlassungswelle kommt nicht völlig überraschend. Fraser hatte bereits bei ihrem Amtsantritt deutlich gemacht, dass Citigroup effizienter werden muss. Die Bank kämpft seit Jahren mit einer aufgeblähten Kostenstruktur. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht.
Für die betroffenen Mitarbeiter ist das natürlich ein harter Schlag. Doch aus Sicht der Aktionäre könnte die Maßnahme durchaus positiv zu werten sein. Niedrigere Kosten bedeuten am Ende höhere Margen.
Fraser räumt auf und die Anleger schauen zu
Die Frage ist nun, wie der Markt auf diese Nachricht reagiert. Kostensenkungen werden an der Börse normalerweise positiv aufgenommen, solange sie nicht mit operativen Problemen einhergehen. Bei Citigroup scheint es sich eher um eine strategische Neuausrichtung zu handeln als um eine Notmaßnahme.
Allerdings bleibt abzuwarten, ob die Einsparungen tatsächlich die erhofften Effekte bringen. 1.000 Stellen klingen nach viel, bei einer Großbank dieser Größenordnung relativiert sich das aber schnell. Fraser wird zeigen müssen, dass ihr Umbau auch messbare Ergebnisse liefert.
Anleger sollten die nächsten Quartalsberichte genau im Auge behalten. Dort wird sich zeigen, ob die Umstrukturierung greift oder ob weitere Maßnahmen nötig werden. Der Sparkurs ist eingeleitet, jetzt muss er auch Früchte tragen.
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