Die Citigroup bekommt heute gleich von zwei Seiten Aufmerksamkeit. Während der Supreme Court eine wichtige Berufung ablehnt, positioniert sich die Bank gleichzeitig als Lead Manager beim ersten Krypto-IPO des Jahres. Die Kombination aus juristischem Rückschlag und aktivem Investmentbanking zeigt die unterschiedlichen Gesichter der Großbank.
Der oberste Gerichtshof der USA hat sich am Montag geweigert, Citigroups Berufung in einer Klage anzuhören. Es geht um mehr als 1 Milliarde Dollar an Verlusten, die die Bank angeblich durch die Orchestrierung eines massiven Betrugs bei der bankrotten mexikanischen Ölfirma verursacht haben soll. Die Ablehnung bedeutet, dass die Klage nun weiter verfolgt werden kann.
BitGo-IPO bringt neue Geschäftschancen
Auf der anderen Seite agiert Citigroup zusammen mit Goldman Sachs als Lead Manager beim Börsengang von BitGo. Das Krypto-Wallet-Unternehmen will bis zu 201 Millionen Dollar einsammeln und wird damit das erste Krypto-Unternehmen sein, das 2026 an die Börse geht. Die Aktien sollen zwischen 15 und 17 Dollar kosten, was BitGo eine Bewertung von knapp 2 Milliarden Dollar bescheren würde.
Für Citigroup zeigt sich hier das typische Bild einer Investmentbank. Während auf der einen Seite juristische Altlasten für Unsicherheit sorgen, läuft das operative Geschäft weiter. Die Frage ist nun, ob die Milliardenklage tatsächlich durchschlägt oder ob sich Citigroup erfolgreich wehren kann. Das BitGo-Mandat zeigt jedenfalls, dass die Bank im lukrativen Krypto-Segment weiter vorne mitspielen will.
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