Endlich Bewegung bei Citigroup. Die Amerikaner stehen unmittelbar vor dem Verkauf von weiteren 24 % ihrer mexikanischen Retailbank Banamex. Die Käufer sind diesmal keine Unbekannten. Mit dabei sind Blackstone, General Atlantic und weitere namhafte Investoren sowie mexikanische Family Offices. Jeder Anteil liegt unter 5 %, aber zusammen ergibt das einen gewaltigen Schritt raus aus Mexiko.
CEO Jane Fraser kann sich damit einen weiteren Erfolg auf die Fahnen schreiben. Bereits im vergangenen Jahr hatte Citigroup 25 % an den mexikanischen Milliardär Fernando Chico Pardo verkauft. Der Preis damals war allerdings schmerzhaft. Eine Goodwill-Abschreibung von 726 Millionen Dollar musste die Bank schlucken. Das zeigt deutlich, wie weit der Buchwert von der Realität entfernt war.
Fraser räumt auf und Mexiko ist fast Geschichte
Die Citigroup zieht sich konsequent aus dem internationalen Privatkundengeschäft zurück. Seit Frasers Ankündigung 2021 hat die Bank bereits 14 Märkte in Asien, Europa, dem Nahen Osten und Mexiko abgestoßen. Banamex ist dabei der letzte große Brocken. 2001 hatte Citi noch stolze 12,5 Milliarden Dollar für die mexikanische Bank bezahlt. Heute ist klar, dass diese Investition ein Fehler war.
Mit den aktuellen Verkäufen hält Citigroup nur noch rund 51 % an Banamex. Eine Börsengangsoption steht weiterhin im Raum. Bis dahin bleibt die Bank im Corporate Banking und im Brokerage-Geschäft in Mexiko aktiv. Das Retailgeschäft jedoch ist faktisch Geschichte. Anleger dürften diese Klarheit positiv bewerten, auch wenn die Verkäufe unter Buchwert schmerzten. Fraser macht ernst mit der Verschlankung und das zahlt sich langfristig aus.
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