Cisco erlebt kurzfristige Kursrücksetzer, während die strategische Neuausrichtung hin zu KI-Infrastruktur und wiederkehrenden Erlösen an Fahrt gewinnt. Am Dienstag fiel die Aktie, am Donnerstag erholte sie sich leicht — ohne klaren firmenspezifischen Auslöser. Ist das nur eine kurzfristige Korrektur?
Kurze Marktlage
Die jüngste Abwärtsbewegung zeigt keinen einzelnen Nachrichtenfaktor als Auslöser. Am Dienstag sank der Kurs um 2,4% bei spürbar erhöhtem Volumen; zwei Tage später schloss die Aktie moderat höher. Solche Bewegungen deuten eher auf breitere Marktumschichtungen oder Gewinnmitnahmen als auf eine fundamentale Veränderung bei Cisco hin.
KI-Strategie und operative Daten
Cisco verschiebt seinen Schwerpunkt in Richtung AI-zentrierter Netzwerk- und Sicherheitslösungen sowie abonnementbasierter Umsätze. Die Managementprognosen für AI-Aufträge und die zuletzt gemeldeten $1,3 Mrd. an KI-Aufträgen zeigen handfeste Nachfrage. Zudem übertraf Cisco das Konsensergebnis im ersten Quartal von FY26 knapp bei EPS und Umsatz. Große Projektgewinne, etwa der Auftrag von Georgetown University, untermauern weiterhin die Stellung im Enterprise-Bereich.
Bewertung und Ausblick
Auf Basis des vorliegenden Modells notiert die Aktie leicht unter dem als fair bewerteten Niveau. Ohne einen klaren negativen Newsflow erscheinen die Kursrücksetzer kurzfristig eher marktbasiert. Ob die Korrektur nachhaltig ist, hängt wesentlich von zwei Faktoren ab: Fortgesetztem Wachstum der AI-Aufträge in Richtung der angepeilten $4 Mrd. und dem Ausbau wiederkehrender, abonnementbasierter Erlöse durch Integrationen wie Splunk. Sollten diese Treiber anhalten, spräche das für Stabilität bis hin zu einer Aufwertung; bleiben sie aus oder verlangsamen sich, dürfte der Kurs weiter unter Druck geraten. Kurzfristig dürften deshalb breitere Marktbedingungen und die nächste Meldung zu AI-Aufträgen bzw. zum Umsatzmix die Richtung bestimmen.
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