Ciena erlebt an der Börse turbulente Wochen. Während der Aktienkurs massiv korrigiert, greifen große Adressen im Hintergrund beherzt zu. Diese Diskrepanz zwischen Kursverlauf und Investorenverhalten ist auffällig.
Corient Private Wealth hat seine Position massiv ausgebaut. Die Gesellschaft steigerte ihren Anteil im letzten Quartal um über 30.000 Prozent. Damit hält sie nun rund 2,87 Millionen Anteile.
Parallel dazu stiegen weitere Schwergewichte ein. Amanah Holdings Trust kaufte 200.000 Aktien. Dieser Wert macht nun fast sieben Prozent des gesamten Portfolios aus.
Verkäufe in der Chefetage
Führungskräfte trennten sich parallel dazu von Papieren. CEO Gary B. Smith und Senior Vice President Brodie Gage verkauften zuletzt Anteile. Diese Transaktionen folgten festen Handelsplänen.
Solche Programme sollen unkontrollierte Marktbewegungen verhindern. In den vergangenen 90 Tagen summierten sich die Insider-Verkäufe auf 45.374 Aktien.
Operativ setzt Ciena auf seine WaveLogic-Technologie. Die Plattform ermöglicht hohe Datenraten bei sinkendem Stromverbrauch. Das sichert dem Konzern Aufträge globaler Telekommunikationsanbieter.
Kurs unter Druck
Aktuell notiert das Papier bei 367,10 Euro. Das entspricht einem Tagesminus von 1,42 Prozent. Innerhalb eines Monats verlor der Titel rund 23 Prozent an Wert.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 35,8 Punkten. Damit nähert sich die Aktie einer überverkauften Zone. Vom bisherigen Jahreshöchstwert bei 558,40 Euro ist der Kurs derzeit weit entfernt.
Analysten taxieren den fairen Wert im Schnitt auf 530 US-Dollar. Damit klafft eine deutliche Lücke zwischen dem aktuellen Börsenpreis und der fundamentalen Bewertung.
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