Global Resource Construction (GRC) meldet einen massiven Gewinnsprung. Nach der Integration des Baugeschäfts von Chip Eng Seng im Jahr 2025 zahlt sich die Neuausrichtung nun aus. Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2026 zeigt eine deutliche Expansion in allen Kernbereichen.
Der Nettogewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 341 Prozent auf 32,2 Millionen Dollar. Der Umsatz schoss auf 804,3 Millionen Dollar nach oben. Das Management führt dieses Wachstum primär auf die Abrechnung großer Infrastrukturprojekte zurück.
Rekordaufträge im Tiefbau
Das Auftragsbuch erreichte Ende Juni einen Stand von 3,2 Milliarden Dollar. Das entspricht einer Steigerung um fast eine Milliarde Dollar innerhalb eines Jahres. GRC festigt damit seinen Platz unter den größten börsennotierten Bauunternehmen der Region.
Die Pipeline umfasst prestigeträchtige Aufträge wie Segmente der Cross Island Line. Parallel dazu treibt die Gruppe Wohnbauprojekte für die staatliche HDB voran. Trotz steigender Betriebskosten und Personalengpässen stabilisieren disziplinierte Ausschreibungsverfahren die Margen.
Nachfrage nach Wohnraum bleibt stabil
Im Immobiliensektor zeigt das Flaggschiff-Projekt „Sora“ eine solide Entwicklung. Von den 440 Wohneinheiten sind bereits 231 Einheiten verkauft. Die Fertigstellung der Anlage am Jurong Lake ist für die zweite Jahreshälfte 2028 geplant.
Die Gruppe muss allerdings steigende Finanzierungskosten und den Fachkräftemangel im Hotelbereich bewältigen. Die breite Bauindustrie in Singapur profitiert derweil von staatlichen Aufträgen. GRC will die aktuelle Dynamik nutzen und achtet verstärkt auf geopolitische Risiken.
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