Chevron-Aktie: Solide Signale!

Chevron meldet im vierten Quartal einen Rekord bei der Fördermenge und erhöht die Dividende, obwohl Umsatz und Gewinn durch niedrigere Rohstoffpreise sanken.

Auf einen Blick:
  • Weltweite Produktion erreicht Rekordniveau
  • Dividende wird um vier Prozent erhöht
  • Synergieziel nach Hess-Übernahme erreicht
  • Aktie notiert auf neuem 52-Wochen-Hoch

Chevron liefert nach den Q4-Zahlen ein Bild, das viele Energie-Investoren mögen: operativ läuft es rund, auch wenn der Rückenwind von der Ölpreis-Seite fehlt. Rekordfördermengen und Fortschritte bei der Hess-Integration stehen einem Gewinn- und Umsatzrückgang gegenüber. Doch wie viel Spielraum bleibt noch, nachdem die Aktie bereits nahe am Jahreshoch notiert?

Rekordproduktion trotz Gegenwind

Im Quartalsbericht (veröffentlicht am 30. Januar) meldete Chevron für das vierte Quartal 2025 einen Nettogewinn von 2,84 Mrd. US-Dollar (1,39 US-Dollar je Aktie). Das waren rund 12,5% weniger als im Vorjahresquartal. Der Hauptgrund: niedrigere Rohstoffpreise, die auf die Erlöse drücken.

Beim Umsatz zeigte sich das gleiche Muster. Die Erlöse fielen auf 46,87 Mrd. US-Dollar, etwa 10% weniger als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig konnte der Konzern operativ zulegen: Die weltweite Produktion stieg im Quartal auf einen Rekord von 4,05 Mio. Barrel Öläquivalent pro Tag. Treiber waren die übernommenen Hess-Assets sowie eine starke Entwicklung im Permian Basin.

Unterm Strich sorgte das dafür, dass das bereinigte Ergebnis je Aktie mit 1,52 US-Dollar in einem schwierigen Preisumfeld robuster ausfiel als teils erwartet.

Dividende rauf – Integration liefert Synergien

Für viele Anleger dürfte die Dividende der zentrale Punkt gewesen sein. Der Vorstand erhöhte die Quartalsdividende um 4% auf 1,78 US-Dollar je Aktie (7,12 US-Dollar annualisiert). Das unterstreicht den Anspruch, Ausschüttungen auch in volatileren Marktphasen verlässlich zu steigern.

Wichtige Termine:
Exaktes „Stichtags“-Datum (Record Date): 17. Februar 2026
Auszahlung (Payable Date): 10. März 2026

Zudem bestätigte Chevron, dass nach der Hess-Integration das anfängliche Synergie-Ziel von 1 Mrd. US-Dollar erreicht wurde.

Analysten uneins – Insider-Verkäufe als Routine

In dieser Woche prägten unterschiedliche Analysten-Lesarten die Stimmung: Wells Fargo hob am Dienstag das Kursziel auf 204 US-Dollar (zuvor 196) an und blieb bei „Overweight“. HSBC ging am Montag dagegen von „Buy“ auf „Hold“ zurück, erhöhte aber zugleich das Kursziel auf 180 US-Dollar (von 169) – mit dem Argument, dass nach der jüngsten Rally in Richtung Jahreshoch kurzfristig weniger Luft nach oben sei.

Tatsächlich notiert die Aktie heute bei 177,50 US-Dollar und markiert damit ein neues 52-Wochen-Hoch.

Ergänzend wurden Anfang Februar Insider-Transaktionen bekannt: Der Chief Legal Officer R. Hewitt Pate übte Optionen aus und verkaufte Aktien im Rahmen eines vorab festgelegten Rule-10b5-1-Plans. Laut Bericht handelt es sich dabei um übliche, im Voraus geplante Vorgänge im Kontext der Vergütung.

Zum nächsten Fixpunkt für Einkommensinvestoren wird nun der 17. Februar: Wer die Dividende erhalten will, muss zu diesem Stichtag als Aktionär registriert sein – die Auszahlung folgt dann am 10. März 2026.

Chevron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Chevron-Analyse vom 04. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Chevron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Chevron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Chevron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)