Chevron-Aktie: Analysten bleiben bullish!

Die zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Waffenruhe drückte den Ölpreis und führte zu einem Kursverlust der Chevron-Aktie. Analysten hoben dennoch ihre Kursziele an.

Auf einen Blick:
  • Waffenruhe senkt Risikoprämie für Rohöl
  • Aktienkurs verlor über vier Prozent
  • Zwei Großbanken erhöhen Kursziele
  • Strategische Investitionen in Gasgeschäft

Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran hat den Ölmarkt auf dem falschen Fuß erwischt. Die Aussicht auf eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz ließ die Rohölpreise fallen — und zog die Chevron-Aktie am Dienstag um rund 4,3 Prozent nach unten.

Warum der Frieden den Ölpreis belastet

Das am 7. April von Pakistan vermittelte Abkommen sieht eine zweiwöchige Waffenruhe vor und signalisiert eine mögliche Entspannung der Lieferketten im Nahen Osten. Für Ölmärkte, die zuletzt von Versorgungsängsten getrieben worden waren, bedeutet das: weniger Risikoprämie im Preis.

Allerdings handelt es sich um einen Waffenstillstand, kein dauerhaftes Friedensabkommen. Analysten verweisen auf anhaltende Unsicherheiten — die Volatilität dürfte nicht einfach verschwinden.

Analysten bleiben optimistisch

Trotz des Kursrückgangs haben zwei Großbanken ihre Kursziele für Chevron zuletzt angehoben. BMO Capital erhöhte das Ziel am 7. April auf 205 Dollar (zuvor 200 Dollar) und behielt das „Outperform“-Rating bei. Citigroup war bereits am 2. April mit einer deutlicheren Anpassung vorgeprescht: von 210 auf 235 Dollar, ebenfalls mit „Buy“-Einstufung.

Chevron Corporation Aktie Chart

Gasgeschäft als zweites Standbein

Abseits des Ölmarkts treibt Chevron sein Gasgeschäft strategisch voran. Gemeinsam mit Microsoft und der Investmentfirma Engine No. 1 prüft das Unternehmen den Bau eines Gaskraftwerks in West Texas — Kostenschätzung rund 7 Milliarden Dollar — das künftig KI-Rechenzentren mit Strom versorgen soll. Konkrete Vertragsbedingungen stehen noch aus.

Zudem hat Chevron am 1. April die finale Investitionsentscheidung für das Aseng-Gasprojekt in Äquatorialguinea getroffen. Ziel ist es, LNG-Exporte aus dem Land bis in die Mitte der 2030er-Jahre zu sichern.

Bis Ende 2026 will Chevron außerdem Strukturkosten von 3 bis 4 Milliarden Dollar einsparen — ein Ziel, das das Unternehmen nach eigenen Angaben auf Kurs hält.

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