Chevron Aktie: 20-Jahres-Deal mit Microsoft

Analysten sehen Chevron trotz niedriger Ölpreise optimistisch. Großprojekte und Microsoft-Partnerschaft stützen die Aktie.

Auf einen Blick:
  • Wolfe Research stuft auf Outperform hoch
  • Kostensenkungsprogramm von bis zu 3 Milliarden
  • Microsoft schließt 20-Jahres-Stromabkommen
  • Aktie notiert nahe der 200-Tage-Linie

Der Ölmulti Chevron bekommt Rückenwind von der Analystenseite. Wolfe Research hat die Aktie auf „Outperform“ hochgestuft und ein Kursziel von 210 Dollar gesetzt. Die Begründung: Der Markt preist offenbar einen dauerhaft niedrigen Ölpreis ein. Die Analysten rechnen mit einem Brent-Preis von unter 60 Dollar pro Barrel.

Doch das Bild sei zu pessimistisch. Chevron hat mehrere Großprojekte in der Pipeline. Vor allem in Guyana läuft die Expansion. Hinzu kommt ein ambitioniertes Sparprogramm. Bis Ende 2026 will der Konzern die Kosten um 2 bis 3 Milliarden Dollar senken.

Diese Maßnahmen sollen die Dividende absichern. Sie liegt aktuell bei einer Rendite von rund 4,2 Prozent. Kein schlechtes Polster für Anleger, die auf regelmäßige Ausschüttungen setzen.

Partnerschaft mit Microsoft

Parallel dazu baut Chevron sein Geschäft mit Energie für Rechenzentren aus. Das Unternehmen hat einen 20-Jahres-Stromabnahmevertrag mit Microsoft unterschlossen. Das Projekt trägt den Namen „Kilby“ und sieht ein Gaskraftwerk in West-Texas vor. Die geplante Kapazität: bis zu 2,67 Gigawatt.

Die Anlage soll die wachsende Nachfrage von KI-Rechenzentren decken. Die finale Investitionsentscheidung fällt bis Ende 2026. Erste Stromlieferungen sind für 2028 geplant. Chevron prüft ähnliche Deals für den Mittleren Westen, die Rocky Mountains und die Golfküste.

Aktie auf Talfahrt

Die Kursentwicklung gibt derweil wenig Anlass zur Freude. Chevron notierte am Freitag bei 147,64 Euro. Das sind knapp 10 Prozent weniger als vor einem Monat. Seit Jahresbeginn steht aber noch ein Plus von rund 11 Prozent. Die Aktie bewegt sich nahe ihrer 200-Tage-Linie, was charttechnisch eine wichtige Unterstützung darstellt.

Der RSI von 37,1 signalisiert leichte Unterbewertung. Die Volatilität liegt mit knapp 22 Prozent auf moderatem Niveau.

Der nächste wichtige Termin ist der Quartalsbericht Ende Juli. Analysten erwarten eine Erholung der Gewinne im Vergleich zum ersten Quartal. Ob die Großwetterlage am Ölmarkt mitspielt, bleibt abzuwarten.

Chevron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Chevron-Analyse vom 05. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Chevron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Chevron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Chevron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)