Die Zahlen von Charles Schwab können sich durchaus sehen lassen. Der US-Broker hat im vierten Quartal kräftig zugelegt und einen Gewinn von 2,46 Milliarden Dollar eingefahren. Das entspricht 1,33 Dollar je Aktie und liegt deutlich über den 1,84 Milliarden Dollar oder 94 Cent je Aktie aus dem Vorjahr. Die Amerikaner profitieren dabei von den volatilen Märkten, die das Handelsgeschäft ankurbeln.
Besonders stark entwickelte sich der Nettozinsertrag. Dieser kletterte um über 25 Prozent auf 3,17 Milliarden Dollar nach oben. Die Spekulation rund um den Zinspfad der Federal Reserve und die geopolitischen Unsicherheiten haben die Anleger offenbar zu Umschichtungen bewegt. Davon profitiert Charles Schwab mit seinem breiten Angebot aus Brokerage, Asset Management und Banking direkt.
Rekord bei Neuanlagen, aber Umsatz enttäuscht leicht
Ein absolutes Highlight liefert Charles Schwab bei den Neuanlagen ab. Mit 163,9 Milliarden Dollar im vierten Quartal wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Für das Gesamtjahr 2025 summieren sich die Neuanlagen auf 519,4 Milliarden Dollar. Das ist ein Plus von satten 42 Prozent. Die KI-Rally an den US-Märkten hat zusätzlich die Verwaltungsgebühren in die Höhe getrieben.
Beim Umsatz gibt es jedoch einen kleinen Wermutstropfen. Die Nettoerlöse stiegen zwar um 19 Prozent auf 6,34 Milliarden Dollar, verfehlten aber knapp die Analystenschätzung von 6,37 Milliarden Dollar. Dieser minimale Rückstand dürfte jedoch angesichts der starken Gesamtentwicklung kaum ins Gewicht fallen.
Charles Schwab zeigt sich in einem herausfordernden Marktumfeld gut aufgestellt. Die Kombination aus höheren Zinserträgen und starkem Neugeschäft spricht für sich. Anleger dürften die Zahlen positiv aufnehmen.
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