Ein unerwarteter Geldsegen für CF Industries. Das Unternehmen hat sich mit dem australischen Sprengstoffhersteller Orica auf einen Vergleich geeinigt, der CF Industries 169,5 Millionen Dollar einbringen wird. Die Zahlung erfolgt in der zweiten Jahreshälfte 2026 und wird von Orica aus vorhandenen Barmitteln sowie ungenutzten Kreditlinien finanziert.
Der Hintergrund ist ein Rechtsstreit über Ammoniumnitrat-Lieferungen, der nun beigelegt wurde. Beide Seiten haben sich darauf verständigt, dass keine Partei ein Schuldeingeständnis abgeben muss. CF Industries kann damit einen langwierigen Gerichtsstreit vermeiden und gleichzeitig eine beträchtliche Summe verbuchen.
Orica zahlt und kauft dazu
Für Orica bedeutet die Einigung mehr als nur eine Zahlung. Das Unternehmen sichert sich durch den Deal die Möglichkeit, seine Lieferkette in den USA neu aufzustellen und zu diversifizieren. Gleichzeitig übernimmt Orica für 25 Millionen Dollar plus der Tilgung von 48 Millionen Dollar Schulden das US-Sprengstoffgeschäft seines Joint-Venture-Partners Nelson Brothers.
Die Transaktion bringt Orica vier eigene Emulsionsanlagen und stärkt die Position im US-Steinbruch- und Bausektor erheblich. Orica rechnet nach vollständiger Integration mit einem jährlichen EBIT-Zuwachs von rund 35 Millionen Dollar. Für CF Industries bleibt der Fokus klar auf dem Mittelzufluss aus dem Vergleich, der die Bilanz stärken dürfte.
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