Cerebras-Aktie: Rakete mit S&P-Rückenwind!

Der KI-Chip-Hersteller Cerebras legt einen fulminanten Börsenstart hin und winkt nun mit einer möglichen Aufnahme in den S&P-Index.

Auf einen Blick:
  • IPO am 14. Mai zu 185 USD, Eröffnung bei 350 USD
  • Nachfrage überstieg das Angebot um das Zwanzigfache
  • Aktie stieg am Montag um 6 Prozent nach Berichten über S&P-Dow-Jones-Aufnahme
  • Nur zwei volle Handelstage alt, bereits im Fokus großer Indexanbieter

Zwei Tage an der Börse. Das ist alles, was Cerebras Systems gebraucht hat, um sich in aller Munde zu bringen. Am Donnerstagnachmittag, dem 14. Mai, gingen die Aktien des KI-Chip-Entwicklers am Nasdaq Global Select Market live, zu einem IPO-Preis von 185 USD. Eröffnet hat die Aktie dann bei 350 USD, weil Anleger sich schlicht darum geprügelt haben, dabei zu sein. Die Nachfrage überstieg das Angebot um das Zwanzigfache.

68 Prozent am ersten Tag

Zum Handelsschluss standen 311 USD auf dem Kurszettel, ein Aufschlag von 68 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis. Am Freitag gab die Aktie leicht nach auf 293 USD, was bei solchen Debüts völlig normal ist. Wer bei 185 USD reingekommen ist, hatte also schon nach 24 Stunden einen satten Gewinn im Depot.

Cerebras Aktie Chart

Und dann kam der Montag

Doch der eigentliche Kurstreiber dieser Woche war eine andere Nachricht. Cerebras soll Berichten zufolge auf die Schnellspur für eine Aufnahme in die S&P Dow Jones Indices gesetzt worden sein. Die Aktie legte daraufhin gut 6 Prozent zu, im nachbörslichen Handel kamen weitere knapp 2 Prozent dazu. Eine Indexaufnahme bedeutet Pflicht-Käufe durch passive Fonds in aller Welt. Das ist kein Gerücht, das ist strukturelle Nachfrage.

30 Millionen Aktien, 5,5 Milliarden Dollar

Das IPO selbst umfasste 30 Millionen Aktien und bewertete Cerebras beim Ausgabepreis mit rund 5,5 Milliarden USD. Dass die Aktie am ersten Handelstag fast doppelt so hoch eröffnete, zeigt, wie weit die Erwartungen der Investoren über den Ausgabepreis hinausgingen. Auch Cathie Wood hat sich nach dem Debüt mit Aktien eingedeckt, was zumindest für Aufmerksamkeit sorgt.

Zwei Handelstage, ein potenzieller Indexplatz. Für ein Unternehmen, das gerade erst seinen Börsengang hinter sich hat, ist das kein schlechter Start.

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