Manchmal reicht ein einziger Datenpunkt, um alles andere zu überstrahlen. Bei CAVA Group war es das Same-Restaurant-Sales-Wachstum von 9,7 Prozent im ersten Quartal, während Analysten im Schnitt mit plus 6,0 Prozent gerechnet hatten. Das ist kein kleines Übertreffen, das ist ein Unterschied, der wehtut, wenn man auf der falschen Seite stand.
Woher kam das Wachstum?
Hinter den 9,7 Prozent stecken zwei Treiber: 6,8 Prozent mehr Traffic und 2,9 Prozent aus Preiserhöhungen und Produktmix. Das ist eine gesunde Zusammensetzung, denn reines Preiserhöhungswachstum wäre weniger wert. Dass mehr Gäste kommen und mehr bestellen, ist eben das, was Anleger sehen wollen.
Der Gesamtumsatz stieg um 32,2 Prozent auf 434,4 Millionen Dollar, getragen auch von 92 neu eröffneten Restaurants im Quartal. Das adjusted EBITDA kletterte um 38 Prozent auf 61,7 Millionen Dollar und übertraf den Konsens von 57,3 Millionen Dollar. Solide.
Der Haken, den es gibt
Der Nettogewinn fiel auf 23,6 Millionen Dollar, nach 57,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das ist ein satter Rückgang, auch wenn der Vergleichswert offenbar durch Sondereffekte verzerrt war. Details nannte das Unternehmen dazu nicht weiter. Wer nur auf den Nettogewinn schaut, bekommt ein anderes Bild als wer auf das EBITDA setzt. Und die Restaurant-Level-Marge von 25,1 Prozent blieb gegenüber dem Vorjahr flach, weil höhere Kosten durch Drittanbieter-Lieferungen und Lohninvestitionen das Umsatzwachstum auffrassen.
CAVA Group Aktie Chart
CEO Schulman ist sehr zuversichtlich
„Diese Ergebnisse, die den Vergleich mit starken Vorjahreszahlen einschließen, sprechen für die strukturelle Stärke unseres Unternehmens und unsere Position als dominanter Anführer im mediterranen Segment“, sagte CEO Brett Schulman. Das klingt nach Standardformulierung, ist es aber nicht ganz, denn CAVA erhöhte dazu noch den Ausblick: Das comparable Sales-Wachstum für 2026 erwartet das Unternehmen nun bei plus 4,5 bis 6,5 Prozent, nach zuvor plus 3,0 bis 5,0 Prozent. Auch die Neueröffnungsprognose wurde angehoben, auf 75 bis 77 neue Restaurants.
11 Prozent Short Interest
Nachbörslich legte die Aktie um 7,0 Prozent zu, nachdem sie im regulären Handel zuvor 2,2 Prozent verloren hatte. Wer short war, hatte keinen schönen Abend. Mit 11,0 Prozent Short Interest am Gesamtfloat gibt es noch genug Skeptiker, die sich diese Zahlen jetzt nochmal anschauen werden.
CAVA Group-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue CAVA Group-Analyse vom 20. Mai liefert die Antwort:
Die neusten CAVA Group-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für CAVA Group-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
