CATL hat heute erneut eigene A-Aktien zurückgekauft. Für 222.000 Aktien setzte das Unternehmen 61,0192 Millionen Renminbi ein. Damit setzt CATL seine jüngsten Rückkäufe fort. Parallel liegt ein Entwurf für ein weiteres Mitarbeiterbeteiligungsprogramm vor, das ebenfalls auf Aktien aus dem Rückkaufbestand zugreifen soll.
Für Anleger ist die Unterscheidung wichtig: Zur Einziehung vorgesehene Aktien und für Mitarbeiter bestimmte Bestände erfüllen unterschiedliche Zwecke. Nicht jeder Rückkauf führt deshalb automatisch zu einer dauerhaften Verringerung der Aktienzahl.
Weitere Käufe nach größerer Transaktion
Bereits gestern erwarb CATL nach eigenen Angaben 689.500 A-Aktien für rund 192 Millionen Renminbi. Diese Aktien sollen eingezogen werden. Der Rückkauf erfolgte über die Börse in Shenzhen.
Die heutige Transaktion fällt damit kleiner aus als der Kauf vom Vortag. Sie zeigt aber, dass CATL die Käufe fortsetzt und nicht bei einer einzelnen größeren Transaktion belässt.
Seit dem 16. September hat das Unternehmen laut der heute veröffentlichten Mitteilung acht Rückkäufe durchgeführt. Dafür wurden insgesamt 3,496 Milliarden Renminbi eingesetzt.
Die Rückkäufe liefern der Aktie bislang keine erkennbare Trendwende. Trotz der fortgesetzten Käufe liegt die Entwicklung seit Jahresanfang bei -25%. Das begrenzt die Aussagekraft der Transaktionen als kurzfristiges Kurssignal.
Mitarbeiterprogramm mit Zustimmungsvorbehalt
Neben den Rückkäufen steht das zweite A-Aktien-Mitarbeiterbeteiligungsprogramm für 2026 im Mittelpunkt. Der Verwaltungsrat schlug dessen Umsetzung am 30. September vor. Voraussetzung bleibt die Zustimmung der Hauptversammlung; beschlossen ist die Durchführung damit noch nicht endgültig.
Der Entwurf sieht die Übertragung von höchstens 8,0816 Millionen Aktien aus dem Rückkaufdepot vor. Das entspricht 0,175% des gesamten Aktienkapitals. Die anfängliche Zuteilung richtet sich an 5.960 Beschäftigte aus dem mittleren Management und dem Kreis der Kernmitarbeiter.
Damit unterscheidet sich dieser Teil der Kapitalmaßnahmen von den ausdrücklich zur Einziehung vorgesehenen Rückkäufen. Hier sollen bereits zurückgekaufte Aktien an Beschäftigte übertragen werden.
Der vorgesehene Übertragungspreis beträgt 158,42 Renminbi je Aktie. Das Finanzierungsvolumen des Programms ist auf 1,280 Milliarden Renminbi begrenzt. Die Laufzeit soll 60 Monate betragen.
Verwendung der Aktien bleibt entscheidend
Die Freigabe der Mitarbeiteraktien ist in drei Stufen vorgesehen: zunächst 30%, anschließend weitere 30% und zum Abschluss 40%.
Für Aktionäre zählen somit nicht allein die eingesetzten Rückkaufmittel. Entscheidend ist auch die anschließende Verwendung der Bestände. CATL verbindet derzeit zur Einziehung bestimmte Rückkäufe mit einem vorgeschlagenen Mitarbeiterprogramm. Während die Käufe bereits stattfinden, steht die Zustimmung zu diesem Programm noch aus.
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