CATL Aktie: Analysten hatten viel mehr erwartet

Symbolbild, KI-generiert

Der Nettogewinn stieg um 14,5 Prozent auf 21,2 Milliarden RMB, blieb jedoch unter den Analystenschätzungen.

Auf einen Blick:
  • 19,37 Millionen A-Aktien zurückgekauft
  • Rückkäufe kosteten 5,31 Milliarden RMB
  • Gewinnwachstum blieb hinter Prognosen zurück
  • Partnerschaften erweitern CATLs Batteriewechselnetz

CATL hat Medienberichten zufolge bis Mittwoch insgesamt 19,37 Millionen A-Aktien zurückgekauft. Dafür setzte das Unternehmen RMB 5,31 Milliarden ein. Die Rückkäufe erstreckten sich über den Zeitraum seit dem 11. September.

Eine am Mittwoch veröffentlichte Pflichtmitteilung bei der Börse HKEX dokumentiert einen Aktienrückkauf. Die Angaben zum Gesamtumfang der zurückgekauften Anteile und zum eingesetzten Kapital stammen aus einem ergänzenden Medienbericht.

Batteriewechsel mit weiteren Partnern

Beim Ausbau des Batteriewechsels vereinbarte CATL am 22. Oktober mit Beijing Automotive Group, kurz BAIC, die Entwicklung eines Systems für eine Million Fahrzeuge. Medienberichten zufolge soll BAIC kompatible Modelle in das Choco-Swap-Netzwerk von CATL einbringen. Außerdem soll das Händlernetz von BAIC den Aufbau von Wechselstationen unterstützen.

Bereits am 19. Oktober schlossen CATL und seine Batteriewechselgesellschaft Chocolate Swap eine strategische Partnerschaft mit der Huawei-Automobiltochter Yinwang/Newcool. Diese soll Huaweis intelligente Fahrsysteme mit dem Batteriewechsel-Ökosystem von CATL verbinden.

Für schwere Nutzfahrzeuge stellte CATL am 20. Oktober eine Batterie zur elektrischen Reichweitenverlängerung und eine überarbeitete QIJI-Batteriewechsellösung vor. Nach Unternehmensangaben kombiniert das Konzept eine austauschbare Hauptbatterie mit einer zusätzlichen Batterie zur Reichweitenverlängerung.

Quartalsgewinn verfehlt die Erwartungen

Die am 20. Oktober veröffentlichten Geschäftszahlen zeigten zugleich nachlassendes Gewinnwachstum. Reuters berichtete am 21. Oktober, dass der Nettogewinn im dritten Quartal 2026 um 14,5 Prozent auf RMB 21,2 Milliarden gestiegen sei. Damit blieb das Ergebnis hinter den Analystenerwartungen zurück.

Reuters verwies auf intensiveren Wettbewerb und ein langsameres Wachstum der chinesischen Autoverkäufe. Der von Reuters genannte Analystenschätzwert hatte einen Gewinnanstieg von 41,2 Prozent vorgesehen. Das tatsächliche Wachstum war laut der Nachrichtenagentur das schwächste seit fast zwei Jahren.

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