Caterpillar meldet für das dritte Quartal ein kräftiges Plus bei Umsatz und Marge. Der Baumaschinenhersteller spricht von einem Rekordauftragsbestand und robusten Bestellungen. Der Gewinn je Aktie liegt deutlich über dem Vorjahreswert.
Umsatz und Marge legen deutlich zu
Die Erlöse stiegen um 17 Prozent auf 20,7 Milliarden Dollar. Treiber waren vor allem höhere Absatzmengen, die rund 2,2 Milliarden Dollar beisteuerten, sowie bessere Preise mit einem Plus von 663 Millionen Dollar. Der Zuwachs kam vor allem aus dem Verkauf von Maschinen an Endkunden.
Noch stärker wuchs die Profitabilität. Der operative Gewinn kletterte um 38 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar, die operative Marge sprang von 17,3 auf 20,4 Prozent. Im Ergebnis stecken 128 Millionen Dollar aus der Rückerstattung von IEEPA-Zöllen.
Der Gewinn je Aktie erreichte 7,13 Dollar, nach 4,88 Dollar im Vorjahresquartal. Bereinigt um Restrukturierungskosten waren es 7,20 Dollar.
„Die Ergebnisse spiegeln die Stabilität unserer Endmärkte wider“, sagte Konzernchef Joe Creed.
Energie und Bau auf Augenhöhe, Nordamerika vorn
Alle drei Hauptsegmente wuchsen zweistellig. Power & Energy und Construction Industries legten jeweils um 18 Prozent zu, Resource Industries um 15 Prozent. Besonders dynamisch lief das Geschäft mit Stromerzeugung: Der Umsatz in dieser Anwendung stieg um 30 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar.
Regional zog Nordamerika mit einem Plus von 24 Prozent an. In Asien-Pazifik gingen die Erlöse dagegen um 2 Prozent zurück. Das Geschäft hängt damit stark an der US-Nachfrage.
Die Finanzsparte Cat Financial steuerte ebenfalls bei. Ihr Gewinn stieg um 8 Prozent auf 145 Millionen Dollar. Die Zahlungsrückstände sanken auf 1,31 Prozent, nach 1,47 Prozent vor einem Jahr. Allerdings erhöhte sich die Risikovorsorge für Kreditausfälle, und die Steuerquote der Sparte stieg auf 29 Prozent.
Kapitalrückführung und Liquidität
Der operative Cashflow belief sich auf 4,4 Milliarden Dollar. Die Barmittel lagen zum Quartalsende bei 7,9 Milliarden Dollar. Caterpillar gab zwei Milliarden Dollar an Aktionäre zurück: 1,2 Milliarden Dollar flossen in Aktienrückkäufe, 0,7 Milliarden Dollar in Dividenden.
Die Zahlen zeigen, dass Preissetzungsmacht und Volumen gleichzeitig wirken. Der Rekordauftragsbestand gibt dem Konzern Sichtbarkeit für die kommenden Quartale. Creed sieht das Unternehmen auf Kurs für ein starkes Gesamtjahr 2026.
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