Beim Wasserstoff-Spezialisten Plug Power geht es jetzt ums Geld. Das Unternehmen verkauft Vermögenswerte und will damit frische Liquidität sichern. Konkret schließt Plug eine verbindliche Vereinbarung mit Stream Data Centers ab. Es geht um ein Projektgelände im US-Bundesstaat New York, inklusive Grundstück und Infrastruktur.
Plug Power erwartet aus dem Deal mindestens 132,5 Mio. Dollar. Unter bestimmten Bedingungen können es bis zu 142 Mio. Dollar werden. Der Abschluss soll spätestens Ende Juni 2026 erfolgen.
Plug Power Aktie Chart
Eine Anzahlung von 6 Mio. Dollar ist bereits vereinbart. Für Plug ist das der erste Schritt eines größeren Plans. Insgesamt will der Konzern mehr als 275 Mio. Dollar an zusätzlicher Liquidität freisetzen. Weitere Maßnahmen sollen noch 2026 folgen.
Warum dieser Schritt?
Plug Power kämpft seit Längerem mit hohem Kapitalbedarf. Der Ausbau der Wasserstoffproduktion kostet viel Geld. Mit dem Verkauf will das Management die Bilanz stärken und sich stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren: Elektrolyseure, Wasserstoffproduktion und Brennstoffzellensysteme.
Für Stream Data Centers passt das Gelände in eine größere Rechenzentrums-Strategie. Der Boom bei KI und Cloud treibt den Bedarf an leistungsfähigen Standorten mit sicherer Stromversorgung. Genau hier setzt das Projekt an.
Was heißt das für Anleger?
Plug Power verschafft sich Luft. Der Deal bringt kurzfristig Cash und senkt laufende Kosten. Gleichzeitig zeigt er, dass das Unternehmen Vermögenswerte zu Geld macht, um die Finanzierung zu sichern. Entscheidend bleibt, ob Plug mit dem frischen Kapital profitables Wachstum im Wasserstoffgeschäft erreicht.
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