Carrefour-Aktie: Expansion nach Äthiopien läuft!

Carrefour erschließt mit einer Franchise-Vereinbarung den äthiopischen Markt. 13 bestehende Filialen werden umgeflaggt

Auf einen Blick:
  • Franchise-Partnerschaft mit Queens Supermarket in Äthiopien
  • Umwandlung von 13 bestehenden Filialen ab 2026 geplant
  • Bis 2028 sollen insgesamt 30 Standorte entstehen
  • Aktie steigt am Morgen um über 0,9 Prozent

Carrefour setzt seine Expansion per Franchise fort und steigt in den äthiopischen Markt ein. Die französische Handelsgruppe hat dafür eine Vereinbarung mit dem lokalen Händler Queens Supermarket geschlossen. Demnach sollen alle 13 bestehenden Filialen des Partners künftig unter der Marke Carrefour auftreten. Die erste Umstellungsphase soll in der ersten Jahreshälfte 2026 starten.

Neben der Rebrandings der vorhandenen Standorte plant Carrefour bis 2028 die Eröffnung von 17 zusätzlichen Geschäften in Äthiopien. Patrick Lasfargues, Chef der Carrefour International Partnership, spricht von einem „weiteren Meilenstein“ der Wachstumsstrategie. Bereits im Oktober 2025 hatte die Gruppe nach eigenen Angaben weltweit die Schwelle von 3.000 Franchise-Filialen überschritten.

Partnerschaft verbindet Marktkenntnis und Konzernstandards

Jemal Ahmed, Chef der Midroc Investment Group, zu der Queens Supermarket gehört, hebt die Verbindung aus lokalem Know-how und Carrefours operativer Stärke hervor. Ziel sei es, äthiopischen Kunden erschwingliche Produkte anzubieten. Mit dem Schritt erschließt Carrefour nach eigenen Angaben das zehnte neue Land im Rahmen seiner Franchise-Strategie, die wiederum ein zentraler Baustein des Plans „Carrefour 2026“ ist.

An der Börse kam die Nachricht gut an: Die Aktie legte am Morgen in Paris um mehr als 0,9 Prozent zu, während der CAC 40 zugleich rund 0,3 Prozent nachgab. Der Kursimpuls dürfte die Erwartung spiegeln, dass Carrefour seine internationale Wachstumsagenda konsequent vorantreibt.

Für Anleger bleibt entscheidend, wie schnell sich die Expansion in messbare Umsätze übersetzt und welchen Beitrag neue Märkte zur Gesamtleistung leisten. Das Franchise-Modell ermöglicht Wachstum mit begrenztem Kapitaleinsatz, verlangt aber zugleich strikte Kontrolle, damit Standards und Qualität auch in neuen Ländern verlässlich eingehalten werden.

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