Carnival-Aktie: Wie schlimm ist es?

Die Carnival-Aktie hat seit Monatsbeginn gut 20 Prozent an Wert verloren. Ist der Iran-Krieg wirklich so schlimm für den weltgrößten Kreuzfahrtkonzern?

Auf einen Blick:
  • Treibstoffkosten belasten Gewinn 2026 mit 500 Mio. USD
  • Keine Routen im Persischen Golf 2026 im Programm
  • Für 2026 Rekordbuchungsstände zu historisch hohen Preisen

Die Carnival-Aktie hat seit Monatsbeginn gut 20 Prozent an Wert verloren. Ist der Iran-Krieg wirklich so schlimm für den weltgrößten Kreuzfahrtkonzern?

Zwei empfindliche Stellen

Der Iran-Krieg trifft die Carnival-Aktie derzeit an zwei empfindlichen Stellen: den Betriebskosten und der kurzfristigen Gewinnprognose. Obwohl das Unternehmen operativ Rekorde feiert, reagiert die Aktie nervös.

Das größte Problem für Carnival ist nicht der direkte Kriegsschauplatz, sondern der Ölpreis. Durch die Eskalation im Nahen Osten sind die Treibstoffpreise massiv gestiegen. Carnival gab in seinem Quartalsbericht am 27. März bekannt, dass allein die höheren Treibstoffkosten den Gewinn im Jahr 2026 um rund 500 Millionen US-Dollar belasten werden.

Obwohl Carnival die Erwartungen für das erste Quartal (EPS von 0,20 US-Dollar statt 0,18 US-Dollar) übertroffen hat, musste das Unternehmen die Gewinnprognose für das Gesamtjahr von 2,48 auf 2,21 Dollar pro Aktie senken – primär wegen der Energiekosten.

Die direkten Auswirkungen der Eskalation im Nahen Osten halten sich für in Grenzen. Der Konzern hatte bereits im Sommer 2025 entschieden, Routen für das Frühjahr 2026 keine Routen in der Golf-Region anzubieten.

Eine heiße Wette

Trotz der Kriegsnachrichten meldet Carnival für 2026 Rekordbuchungsstände zu historisch hohen Preisen. Das zeigt, dass die Nachfrage nach Kreuzfahrten in der Karibik und in Europa bisher nicht durch die geopolitische Lage im Nahen Osten eingebrochen ist. Die Carnival-Aktie ist deshalb momentan eine der heißesten Wetten auf einen Rebound bei einer diplomatischen Einigung zwischen den USA und dem Iran.

Carnival-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Carnival-Analyse vom 30. März liefert die Antwort:

Die neusten Carnival-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Carnival-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Carnival: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)