Steigende Ölpreise haben Carnival am Freitag im Sog der Kreuzfahrtbranche belastet. Medienberichten zufolge gerieten die Papiere wegen höherer Treibstoffkosten zusammen mit anderen Kreuzfahrtaktien unter Druck. Die Carnival-Aktie verlor 3,6% und schloss bei 26,11 USD.
Brent-Öl erreichte dem Bericht zufolge den höchsten Stand seit fünf Monaten. Als Grund für den Ölpreisanstieg nannte er erneute Spannungen zwischen den USA und Iran. Auch Royal Caribbean und Norwegian zählten zu den betroffenen Kreuzfahrtwerten; bei Norwegian fiel der Rückgang laut dem Bericht stärker aus.
Verwaltungsrat beschließt Quartalsdividende
Am Donnerstag erklärte der Verwaltungsrat von Carnival Corporation eine Quartalsdividende von 0,15 US-Dollar je Aktie. Nach Unternehmensangaben ist die Ausschüttung am 27. November 2026 zahlbar. Sie geht an Aktionäre mit Stichtag 6. November 2026.
Marken erweitern ihre Angebote
Bei den Carnival-Marken standen neue Reise- und Bordangebote auf der Tagesordnung. Princess Cruises kündigte am Donnerstag an, die Sanctuary Collection für weitere Gäste zu öffnen. Die Erweiterung umfasst laut Carnival exklusive Bereiche, ein gehobenes Speisenangebot und zusätzliche All-inclusive-Leistungen. Zum angekündigten Angebot gehört außerdem personalisierter Service.
Cunard stellte am Mittwoch insgesamt 93 neue Reisen vor. Sie sind für den Zeitraum von Oktober 2028 bis Mai 2029 vorgesehen. Die Queen Mary 2 soll nach Unternehmensangaben ihre 500. Transatlantiküberquerung in Liverpool absolvieren.
Holland America Line kündigte am Mittwoch Heritage-Touren an. Anlass sind laut Carnival 80 Jahre Alaska-Reisen der Marke.
Seabourn stellte am Dienstag das neue kulinarische Konzept „Earth & Ocean“ vor. Es sieht regional inspirierte Speisen sowohl an Bord als auch an Land vor.
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