Es zeichnet sich eine Trendwende bei der Carnival-Aktie ab. Seit Ausbruch des Iran-Kriegs ging es für den weltgrößten Kreuzfahrtkonzern mehr oder weniger kontinuierlich bergab. Doch nachdem die Aktie gestern um sieben Prozent zulegen konnte, geht es auch am Mittwoch um rund zwei Prozent bergauf. Preist die Börse bereits einen Frieden im Nahen Osten ein?
Niedrigerer Ölpreis und Rückkehr der Schiffe
Zumindest stehen die Chancen auf eine friedliche Beendigung des Iran-Kriegs derzeit so gut wie noch nie. US-Präsident Trump verschob die geplanten Angriffe auf die iranische Energieversorgung um mehrere Tage und kündigte zuletzt an, dass ein Ende des Einsatzes näherrücke.
Der Ölpreis reagiert sofort auf diese geopolitische Entwicklung. Er befindet sich seit gestern im Rückwärtsgang.
Für die Carnival-Aktie ist das eine positive Entwicklung. Ein Frieden im Nahen Osten könnte den Persischen Golf wieder für die Schifffahrt öffnen und beliebte Kreuzfahrtzielen, allen voran Dubai, wieder für Touristen zugänglich machen.
Gleichzeitig ist ein sinkender Ölpreis eine große Erleichterung für Carnival. Der Kreuzfahrtkonzern verzichtet im Gegensatz zu Konkurrenten auf eine Absicherung der Treibstoffkosten. Experten gehen davon aus, dass die hohen Ölpreise ein Loch von rund 500 Millionen US-Dollar in die Gewinn-und Verlustrechnung von Carnival gerissen haben.
Mit Vorsicht zu genießen
Trotzdem ist die Carnival-Aktie noch mit Vorsicht zu genießen. Donald Trump ist für seine erratische Politik bekannt. Bereits in der Vergangenheit hat der US-Präsident sich nicht an Ankündigungen und Abmachungen gehalten.
Es könnte auch diesmal so sein. Ein Einsatz von Bodentruppen im Iran würde die Carnival-Aktie ein weiteres Mal einbrechen lassen.
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