Carnival-Aktie: Fehlstart?

Die Carnival-Aktie verliert nach kurzer Erholung wieder an Boden, da sich die Hoffnungen auf einen schnellen Frieden im Nahen Osten zerschlagen haben.

Auf einen Blick:
  • Kursrückgang nach kurzer Erholung
  • Geopolitische Spannungen belasten Reisesektor
  • Chartbild bleibt angeschlagen
  • Fehlende Friedensperspektive drückt Stimmung

Friedenshoffnungen sorgten am Mittwoch für eine breite Erholung an den Märkten. Insbesondere der Reisesektor profitierte davon, gerät jener aufgrund wegfallender Destinationen, steigender Energiepreise und nachlassender Verbraucherstimmung doch besonders unter Druck. So war es wahrscheinlich keine Überraschung, dass die Carnival-Aktie sich im gestrigen Handel nach Norden orientierte.

Doch die Freude scheint nur von kurzer Dauer zu sein. Eine Rede von Donald Trump lieferte wenig Neues und lässt weiterhin darüber rätseln, was genau seine Ziele im Konflikt eigentlich sein mögen. Derweil drohte Trump indirekt mit einem Austritt der USA aus der NATO und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu machte klar, den Krieg mit dem Iran noch länger fortsetzen zu wollen. Die Hoffnung auf einen schnellen Frieden verblasst damit wieder.

Carnival zurück im Tal der Tränen?

Aus einem Gründonnerstag wird vor diesem Hintergrund an der Börse leider nichts. Die alten Sorgen sind schon wieder zurück, was der Carnival-Aktie an den hiesigen Märkten Verluste von 1,8 Prozent bis zum Vormittag einbrachte.

Carnival Aktie Chart

Vielleicht ein wenig hoffnungsvoll stimmt dabei, dass der Kurs sich mit 22,23 Euro zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels noch über der 22-Euro-Marke halten kann. Widerstände konnten indes nicht überwunden werden und das Chartbild bleibt angekratzt. Ohne echte Fortschritte im Nahost-Krieg bleiben die Aussichten eher düster.

Ein ungutes Gefühl

Die Hoffnung auf Frieden ist schön und gut, doch bei der Aktie von Carnival zeigt sich sehr deutlich, dass es sich dabei noch nicht um eine nachhaltige Anlagestrategie handelt. Das gilt vor allem nicht bei einem solch wankelmütigen US-Präsidenten wie Donald Trump, der sich gerne mal innerhalb kürzester Zeit selbst widerspricht. Es fehlt weiterhin eine Aussicht auf einen echten und vor allem schnellen Frieden im Nahen Osten. Solange sich daran nichts ändert, werden Carnival und Konsorten einen schweren Stand haben.

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