Carnival Aktie: Celebration Key-Pier fertig

Carnival verdoppelt Anlegekapazität auf Grand Bahama Island. Neue Pier-Anlage ermöglicht 700.000 zusätzliche Gästeankünfte pro Jahr.

Auf einen Blick:
  • Vier statt zwei Schiffe gleichzeitig
  • 700.000 zusätzliche Gästeankünfte jährlich
  • Millionen Besucher im ersten Betriebsjahr
  • Strategischer Ausbau eigener Destinationen

Der weltgrößte Kreuzfahrtkonzern erweitert seinen Privatstrand auf Grand Bahama Island. Die neue Pier-Anlage an der Destination Celebration Key wurde früher fertig als geplant – und verdoppelt die Anlegekapazität.

Doppelt so viele Schiffe

Statt zwei können nun gleichzeitig vier Schiffe anlegen. Das tägliche Gästelimit steigt auf über 13.000 Passagiere. Möglich macht das eine vorzeitig fertiggestellte Erweiterung des Piers um zwei zusätzliche Anlegeplätze.

Carnival rechnet mit rund 200 weiteren Schiffsanläufen pro Jahr. Das bedeutet 700.000 zusätzliche Gästeankünfte. CEO Josh Weinstein spricht von einem Vorsprung, um die außergewöhnliche Nachfrage zu bedienen. Celebration Key sei das Kernstück der „Paradise Collection“ des Konzerns.

Ab September 2026 sollen regelmäßig drei oder vier Schiffe gleichzeitig vor Ort sein. Princess Cruises und AIDA werden die Destination dann ebenfalls ansteuern – ein konzernweites Karibikangebot entsteht.

Millionen Gäste erwartet

Bis zum ersten Jahrestag am 19. Juli 2026 rechnet Carnival mit 2,5 Millionen Besuchern. Die Prognose für das zweite Betriebsjahr: rund 3,5 Millionen Gäste.

Eine Studie von Tourism Economics beziffert die wirtschaftliche Wirkung über 20 Jahre: mehr als 2.500 direkte Arbeitsplätze auf den Bahamas, 3,2 Milliarden Dollar zusätzliche Staatseinnahmen und 9,7 Milliarden Dollar Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt. Das gesamte Projekt kostete rund 600 Millionen Dollar.

Die Buchungslage bleibt stark. Analysten verweisen auf Rekordticketpreise und eine hohe Auslastung für 2027. Carnival betreibt fast 100 Schiffe unter Marken wie Carnival Cruise Lines, Princess und Seabourn. Der Ausbau in der Karibik unterstreicht die Strategie des Konzerns: mehr eigene Destinationen, mehr Kontrolle über das Urlaubserlebnis.

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