Ein starkes Ausrufezeichen hat die Carlyle Group zum Jahresende gesetzt. Die gebührenbezogenen Erträge stiegen um satte 12 Prozent auf ein Rekordhoch von 1,2 Milliarden Dollar. CEO Harvey Schwartz hatte für 2025 ein Wachstumsziel von 6 Prozent ausgegeben. Das Ergebnis liegt damit doppelt so hoch wie erwartet.
Die Zahlen für das vierte Quartal fielen ebenfalls besser aus als von der Wall Street prognostiziert. Der Gewinn pro Aktie erreichte 1,01 Dollar und übertraf damit die Analystenschätzung von 0,99 Dollar. Im Vorjahresquartal hatte der Wert noch bei 0,92 Dollar gelegen. Die Gesamterlöse kletterten auf 1,09 Milliarden Dollar, während Experten lediglich 1,05 Milliarden Dollar erwartet hatten.
Besonders beeindruckend entwickelten sich die realisierten Performance-Erlöse. Sie schnellten auf 360,8 Millionen Dollar nach oben, ein Anstieg um das Fünffache gegenüber dem Vorquartal und 47 Prozent mehr als im vierten Quartal 2024. Analysten hatten hier nur mit 113,2 Millionen Dollar gerechnet.
Rekordzuflüsse treiben das Wachstum an
Das verwaltete Vermögen erreichte zum Jahresende 477 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Plus von 8 Prozent im Jahresvergleich. Treiber waren vor allem die Bereiche Carlyle AlpInvest mit einem Zuwachs von 20 Prozent und Global Credit mit 10 Prozent mehr verwaltetem Kapital.
Im vierten Quartal verzeichnete Carlyle Zuflüsse von 9,2 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr summierten sich die Zuflüsse auf beachtliche 53,7 Milliarden Dollar, ein Anstieg von 32 Prozent. Das Unternehmen schloss neun neue CLOs ab und konnte Kapital in seinen Asset-Backed-Finance-Fonds einsammeln. Die Fondsverwaltungsgebühren lagen bei 554,1 Millionen Dollar und damit nahezu exakt auf dem Niveau der Analystenschätzungen.
Carlyle hat unter CEO Schwartz offensichtlich die richtigen Weichen gestellt. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, dass die Strategie aufgeht. Anleger dürften gespannt verfolgen, ob sich dieser Erfolgskurs auch 2026 fortsetzt.
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