Carl Zeiss Meditec-Aktie: Der Abstieg steht bevor!

Schwache Quartalszahlen zwingen Carl Zeiss Meditec zur Überprüfung der Jahresprognose. Zusätzlich droht dem Unternehmen die Abstufung aus dem MDAX.

Auf einen Blick:
  • Schwache Zahlen im ersten Quartal 2025/26
  • Prognose für das laufende Jahr infrage gestellt
  • Drohende Abstufung vom MDAX in den SDAX
  • Aktienkurs verliert bereits über 40 Prozent

Auslöser für die aktuelle Situation sind vor allem die schwachen Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26. Vor diesem Hintergrund stellte das Management die bisherige Prognose für das laufende Geschäftsjahr infrage. In einer Ad-hoc-Mitteilung erklärte das Unternehmen, dass derzeit ein Update zur Prognose sowie mögliche Reorganisations- und Kostensenkungsmaßnahmen vorbereitet werden. Spätestens mit der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen am 12. Mai 2026 soll ein umfassender Plan vorgestellt werden. In Medienberichten ist bereits von einer „operativen Krise“ die Rede, da wichtige Wachstumsmärkte schwächeln und das Geschäftsmodell teilweise neu bewertet wird.

Zusätzlichen Druck erzeugt der bevorstehende Indexwechsel. Nach aktuellen Einschätzungen dürfte Carl Zeiss Meditec am 23. März 2026 aus dem MDAX in den SDAX abgestuft werden. Hintergrund sind unter anderem der Umsatzrückgang, eine um rund 550 Basispunkte gesunkene EBITA-Marge sowie der deutliche Kursverlust der Aktie. Solche Indexwechsel führen häufig zu zusätzlichem Verkaufsdruck, da MDAX-ETFs ihre Positionen reduzieren müssen, während SDAX-Fonds ihre Käufe meist erst später aufbauen.

Carl Zeiss Meditec Aktie Chart

Die nächste Zone durchbrochen

Carl Zeiss Meditec befindet sich weiterhin in einem starken Abwärtsschub und konnte auch die Unterstützungszone zwischen 25,3 und 27,2 Euro nicht halten. Allein in diesem Jahr ist die Aktie damit bereits rund 43 % gefallen. Als nächstes liegt eine Unterstützung aus dem Jahr 2014 vor dem Kurs. Dort könnten wieder Käufer in den Markt kommen.

Aktuell befindet sich die Aktie jedoch in einem regelrechten Abverkauf. Gegen einen solchen Trend möchte ich mich nicht auf der Long-Seite stellen, indem ich versuche, etwas vorwegzunehmen. An der Zone zwischen 19,8 und 21,1 Euro würde ich deshalb genau beobachten, wie sich der Markt verhält. Kommt es dort zu einer Konsolidierung, könnte man eine kurzfristige Kauf-Chance versuchen, allerdings nur mit einem engen Stopp, den ich auch schnell nachziehen würde. Ansonsten könnte nach jeder Erholung eine Abweisung auf der Oberseite eher eine Chance auf der Short-Seite sein.

Ihr Konrad

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