Die Aktie von Canadian Solar hat einen rasanten Lauf hinter sich. Innerhalb eines Monats kletterte der Kurs um fast 60 Prozent. Am Mittwoch legte das Papier parallel dazu um gut 4 Prozent auf 17,22 Euro zu.
Marktteilnehmer blicken gespannt auf die Bilanz, da das Unternehmen inmitten von Handelskonflikten und Lieferkettenproblemen agiert. Während die Erwartungen fundamental gedämpft bleiben, deutet die jüngste Kursentwicklung auf einen Stimmungsumschwung hin.
Umsatzrückgang und operative Fortschritte
Am Donnerstagmorgen veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Verlust von 0,82 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von rund 950 Millionen US-Dollar.
Damit würde der Erlös im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 22 Prozent schrumpfen. Im Vergleich zum vorangegangenen Schlussquartal zeichnet sich indes eine Stabilisierung ab. Damals lag der Verlust noch bei 1,66 US-Dollar pro Aktie.
Fokus auf US-Produktion und Speichergeschäft
Strategisch steht der Ausbau der Fertigung in den USA im Mittelpunkt. Das Werk in Mesquite, Texas, soll bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 eine Kapazität von 5 GW erreichen. Parallel dazu gewinnt das Segment für Batteriespeicher an Bedeutung.
Hier verweist das Management auf einen milliardenschweren Auftragsbestand. Die Analystenzunft zeigt sich derweil gespalten. Während vier Experten zum Kauf raten, stehen dem ebenso viele Halte-Empfehlungen und drei Verkaufsvoten gegenüber.
Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 17,74 US-Dollar. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von knapp 80 gilt die Aktie technisch als überkauft. Am Donnerstag um 14:00 Uhr MESZ folgt der Earnings Call, in dem das Management Details zur Kostenstruktur und den US-Ausbauplänen erläutern wird.
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