BYD steht vor der nächsten großen Bewährungsprobe. Der chinesische E-Autoriese ist rasant gewachsen und hat sich vom Herausforderer zum globalen Schwergewicht entwickelt. 2025 zog BYD sogar an Tesla vorbei. Doch mit der Größe wachsen auch die Zweifel. Für Anleger könnte 2026 zum Schicksalsjahr werden.
BYD Aktie Chart
Punkt 1: Profitabilität
Der erste Knackpunkt heißt Profitabilität. In China tobt ein harter Preiskrieg. BYD verkaufte viele Autos, musste dafür aber kräftige Rabatte geben. Das drückte die Margen.
2026 zählt nicht mehr Masse, sondern Ertrag. Investoren achten darauf, ob BYD seine Kosten weiter senken kann. Vor allem Batterien und Komponenten stehen im Fokus.
Auch höhere Verkäufe im Ausland und Zusatzfunktionen per Software sollen helfen, die Gewinne zu stabilisieren.
Punkt 2: Ausland
Der zweite Prüfstein ist die Expansion ins Ausland. BYD baut Werke in Europa, Südostasien und Lateinamerika. Das soll Zölle vermeiden und Lieferketten absichern.
Doch Fabriken außerhalb Chinas kosten viel Geld. Höhere Löhne und Anlaufprobleme belasten die Rendite. Entscheidend wird, ob die neuen Werke schnell genug ausgelastet sind und langfristig Geld verdienen. Gelingt das nicht, droht ein teurer Bumerang.
Punkt 3: Abo-Modelle
Der dritte Faktor liegt abseits des Autogeschäfts. BYD setzt auf Software, Assistenzsysteme und Energiespeicher.
Anleger erwarten, dass diese Bereiche mehr als nur schöne Zukunftsvisionen liefern. Zusatzerlöse, höhere Verkaufspreise und wiederkehrende Einnahmen könnten den Margendruck lindern. Bleibt der Beitrag gering, bleibt BYD stark vom schwankenden E-Automarkt abhängig.
Fazit
Unterm Strich gilt: BYD ist erwachsen geworden. 2026 entscheidet, ob aus Größe auch dauerhaft hohe Gewinne werden. Für Anleger heißt das: genau hinschauen. Die Chancen sind groß, die Fallhöhe aber auch.
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