BYD: Nummer eins, doch nicht alles läuft rund!

Der chinesische Elektroauto-Pionier BYD ist 2025 mit über 4,6 Millionen Fahrzeugen neuer Marktführer, verzeichnet aber das geringste Wachstum seit fünf Jahren.

Auf einen Blick:
  • Über 4,6 Millionen NEV-Absätze im Jahr 2025
  • Wachstumsrate sinkt auf nur noch 7,7 Prozent
  • Aktienkurs kämpft mit wichtiger Widerstandszone
  • Tesla deutlich in den Verkaufszahlen überholt

BYD hat 2025 einen historischen Meilenstein erreicht und gleichzeitig gezeigt, wie teuer Marktführerschaft sein kann. Mit weltweit 4,60 Millionen verkauften New-Energy-Vehicles hat der chinesische Konzern nicht nur einen neuen eigenen Rekord aufgestellt, sondern auch Tesla klar hinter sich gelassen. Während Tesla im vergangenen Jahr rund 1,6 Millionen Fahrzeuge auslieferte und damit bereits das zweite Jahr in Folge schrumpfte, ist BYD nun unangefochten die Nummer eins bei Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen.

Hinter dem Volumenrekord verbirgt sich jedoch ein spürbarer Bruch im Wachstumstempo. Die NEV-Absätze legten 2025 nur noch um 7,7 Prozent zu, so wenig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Nach den extrem dynamischen Jahren 2021 bis 2023, in denen BYD teilweise dreistellig wuchs, markiert das einen klaren Wendepunkt. Entsprechend ist in chinesischen und internationalen Medien zunehmend von einem „Pyrrhussieg“ die Rede. BYD führt zwar die Weltrangliste an, zahlt dafür aber mit sinkender Dynamik und wachsendem Margendruck, vor allem im Heimatmarkt.

BYD Aktie Chart

Kurs scheitert an der 100-Tagelinie

BYD hat es geschafft, die Abwärtstrendlinie zu brechen, die von den letzten Hochs angelegt werden kann, und hält sich aktuell darüber. Auf der Oberseite trifft der Markt direkt auf die 100-Tagelinie sowie auf eine Widerstandszone zwischen rund 12,60 Euro und 13,30 Euro. In diesem Bereich könnte es erneut zu Schwäche bei der Aktie kommen.

Sollte dieser Bereich jedoch überwunden werden, lägen die nächsten Ziele bei den letzten Hochs rund um 17 Euro. Dort dürfte es erneut spannend werden, ob der Ausbruch in Richtung neuer Hochs gelingt. Sollte der Markt hingegen wieder unter die Abwärtstrendlinie fallen, könnte es erneut zu einem Rücklauf an die letzten Tiefs kommen und darunter in Richtung der Marke bei 10,50 Euro gehen.

Ihr Konrad

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