BYD informierte kürzlich über die Absatzzahlen im Februar und scheint dabei einen Erfolg für sich verbuchen zu können. Erstmals konnte das Unternehmen international mehr Fahrzeuge absetzen als auf dem chinesischen Heimatmarkt. Das klingt gerade mit den Expansionsbestrebungen des Konzerns im Hinterkopf zunächst nach einer guten Neuigkeit.
Allerdings ist das Ganze vor allem der Schwäche in China zu verdanken. Die Absatzzahlen in Übersee konnten zwar um 41,4 Prozent zulegen, was an dieser Stelle nicht verschwiegen oder schlechtgeredet werden soll. Allerdings ging es in der Heimat auch um 41 Prozent abwärts mit den Verkaufszahlen. Bei einer stabilen Entwicklung wäre China weiterhin der mit Abstand größte Markt.
BYD: Die Sorgen werden nicht kleiner
In dieser Entwicklung lassen sich noch immer positive Entwicklungen erkennen. Die Margen in Übersee sind für BYD in der Regel höher und noch dazu fällt dort auch das Wachstumspotenzial größer aus. Damit besteht zumindest die Hoffnung darauf, dass ein anhaltender Aufwärtstrend in Europa und anderswo die Rückgänge in China mittelfristig ausgleichen können wird.
BYD Aktie Chart
Die Börse kann dennoch die Sorge nicht abstreifen, dass die Absatzrückgänge in der Heimat noch an Fahrt aufnehmen könnten. Denn prozentual fiel der Rückgang im Februar noch höher aus als im Januar, und auch da brachen die Verkäufe von BYD in China bereits um rund 30 Prozent ein.
Jetzt erst recht
BYD dürfte sich in seiner Strategie bestärkt sehen, noch mehr Märkte außerhalb Chinas in den Fokus zu nehmen. Wie es mit der Aktie weitergeht, wird nun vor allem vom weiteren Tempo abhängen. Momentan sind die Bullen nicht in Kauflaune, was auch an der mehr als schlechten Marktstimmung liegen mag. Mit der Aktie ging es heute Morgen um 4,1 Prozent auf 10,41 Euro in Richtung Süden.
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