Die BYD-Aktie startet mit einem Kursplus von fast drei Prozent in die neue Handelswoche und klettert damit fast auf ein neues 3-Monatshoch. Gibt es gute Nachrichten vom chinesischen Autokonzern?
Gute Nachrichten aus China und Europa
Es gibt zum Wochenauftakt gleich zwei gute Nachrichten für BYD. Die staatliche chinesische Marktregulierung hat ein Verbot von Preiskämpfen zwischen Autoherstellern untersagt. Neufahrzeuge dürfen nicht mehr unter den Gesamtkosten für Produktion und Vertrieb verkauft werden.
Damit will die Marktregulierung Chinas die zerstörerische Preisschlacht zwischen den heimischen Autobauern beenden. Da BYD als vertikal integrierter Konzern eine der besten Kostenstrukturen hat, profitiert das Unternehmen massiv davon, wenn Konkurrenten ihre Preise nicht mehr künstlich niedrig halten dürfen.
Zudem mehren sich die Hinweise, wonach die EU und China kurz vor einer Einigung stehen, die Strafzölle durch ein Mindestpreissystem zu ersetzen. Statt zusätzliche Zölle an europäische Staatskassen zu zahlen, kann BYD die Autos zu einem höheren Festpreis verkaufen und die Differenz als eigenen Gewinn behalten. Das sorgt für deutlich stabilere Gewinnmargen beim wichtigen Export nach Europa.
Und auch aus den USA
Nicht zuletzt dürfte auch die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der USA am Freitag, dass die 2025 eingeführten Zusatzzölle rechtswidrig sind, für Erleichterung bei chinesischen Autobauern gesorgt haben. BYD exportiert zwar derzeit keine Fahrzeuge in die USA, aber das könnte sich in den kommenden Jahren ändern. Sollten die US-Zölle auf ein vertretbares Niveau sinken, könnte Build Your Dreams in den attraktiven US-Markt einsteigen.
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