BYD hat am Donnerstag Medienberichten zufolge von einer breiteren Erholung der in Hongkong notierten Autowerte profitiert. Zugleich wies das Unternehmen Gerüchte zurück, sein Fahrerassistenzsystem Tianshenzhiyan werde eingestellt oder durch die Lösung eines externen Anbieters ersetzt. Am Freitag stieg die Aktie um 1,7% und schloss bei 8,54 €.
Kursziel gesenkt, Absatzwachstum verlangsamt
Piper Sandler hatte das Kursziel für die BYD-H-Aktien am Mittwoch Medienberichten zufolge von HK$95 auf HK$74 gesenkt. Das Analysehaus behielt seine neutrale Einstufung bei. Die Kurszielsenkung fiel dem Bericht zufolge mit einer Kursschwäche an diesem Tag zusammen.
Beim Absatz stehen steigende Auslieferungen einem langsameren Wachstum gegenüber. Im Oktober verkaufte BYD nach eigenen, ungeprüften Angaben rund 490.000 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben. Reuters bezifferte das Wachstum gegenüber dem Vorjahr auf 11%, nach 17% im September.
Als Belastungen nannte Reuters die schwache Nachfrage im Heimatmarkt und den intensiven Preiswettbewerb. Die Auslandsverschiffungen legten dagegen um 102,8% zu und erreichten rund 170.000 Fahrzeuge. Damit entwickelte sich das Auslandsgeschäft deutlich dynamischer als der Gesamtabsatz.
Neue Modelle in China und Abu Dhabi
BYD brachte am Donnerstag außerdem die zweite Generation des Seal 07 in China auf den Markt. Medienberichten zufolge umfasst das Angebot eine batterieelektrische Variante und eine Ausführung mit Plug-in-Hybridantrieb. Die besonderen Preise bei Inzahlungnahme liegen zwischen RMB 135.900 und RMB 168.900.
Gestern stellte die BYD-Marke Yangwang Medienberichten zufolge die elektrische Limousine Altior in Abu Dhabi vor. Für eine limitierte Edition wurden Vorbestellungen zu einem Preis von RMB 2,08 Millionen eröffnet. Die Vorstellung ergänzt damit den chinesischen Marktstart des Seal 07 um ein weiteres Modell der Unternehmensgruppe.
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