BYD hat am Dienstag eine internationale Markenauszeichnung gemeldet: Das Unternehmen wurde bei den World Branding Awards 2026–2027 als Automobilmarke des Jahres in der globalen Kategorie geehrt. Die Auszeichnung ergänzt einen Geschwindigkeitsrekord, den die Luxusmarke YANGWANG nach Angaben von BYD am Sonntag in Abu Dhabi aufstellte.
Rekordfahrt und neues Modell
Der U9 Xtreme erreichte dort laut BYD 503,17 km/h. Der Automobilweltverband FIA erkannte die Fahrt als Rekord an. Das Unternehmen ordnet YANGWANG als seine Luxusmarke ein; die Rekordfahrt betraf deren Modell U9 Xtreme.
Im chinesischen Markt hatte BYD am 27. Oktober die dritte Generation des Qin Plus DM-i eingeführt. Das Modell kam in drei Varianten auf den Markt. Die zeitlich begrenzten Einführungspreise lagen zwischen RMB 76.900 und RMB 97.900.
Für den Qin Plus DM-i bietet BYD zwei Versionen mit unterschiedlicher elektrischer Reichweite an. Diese beträgt 140 beziehungsweise 220 Kilometer. Die Markteinführung betrifft ausdrücklich den chinesischen Markt.
Quartalsgewinn über Vorjahr, unter Erwartungen
Bei den Geschäftszahlen meldete BYD am 29. Oktober einen höheren Quartalsgewinn. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn stieg im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 28,08 Prozent. Er erreichte RMB 10,02 Milliarden, blieb Medienberichten zufolge jedoch hinter den Schätzungen von Analysten zurück.
Für die ersten neun Monate 2026 wies BYD einen Nettogewinn von RMB 22,34 Milliarden aus. Das entsprach einem Rückgang von 4,24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Vor gut einer Woche legte BYD zudem Wertminderungen für den Zeitraum Januar bis September 2026 offen. Die zusammengefassten Wertberichtigungen für Kredit- und Vermögensrisiken beliefen sich auf RMB 3,654 Milliarden. Darin enthalten waren Abschreibungen auf Lagerbestände von RMB 2,794 Milliarden.
Stand heute, 06. November: BYD – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in BYD investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 06. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
