BYD-Aktie: Was vielleicht keiner weiß!

Der chinesische Autobauer BYD fokussiert sich auf internationale Märkte und produziert nun in Ungarn, um EU-Zölle zu umgehen.

Auf einen Blick:
  • Aktie fällt in Seitwärtstrend zurück
  • Fokus auf Expansion nach Europa
  • Erste Produktion in Ungarn
  • Umgehung von EU-Importzöllen

BYD setzt heute weiter zurück. Die Chinesen haben aktuell nur noch einen Kurs von 11,06 Euro zu vermelden. Dies ist die Rückkehr in einen Seitwärtstrend, der allerdings mit einiger Wahrscheinlichkeit noch nicht das Ende vom Lied sein wird. Denn die BYD hat unter der Oberfläche durchaus interessante Entwicklungen vor sich. Jüngst wurde noch einmal beklagt, dass die Chinesen im Heimatmarkt nur die Nr. 4 sind. Dies würde zum Risiko werden.

Allerdings hat sich die BYD ohnehin inzwischen sehr auf die Expansion konzentriert. Vornehmlich geht es um die Entwicklung nach Europa (und in Richtung Südamerika). Die Erwartungen sind letztlich glänzend.

BYD: Das kann fast schon genial sein

Die Chinesen haben recht früh erkannt, dass sie mit der Expansion den Problemen im Heimatland entgehen. Es geht um die lokale Produktion an den Orten, an denen sie auch verkaufen wollen. Zuletzt hat BYD erstmals im Ausland mehr Fahrzeuge verkauft als im Heimatland. Die Entwicklung sollte sich noch fortsetzen.

Mit dem 2. Quartal nun produziert BYD nicht mehr nur auf dem Papier, sondern auch real in Ungarn. Der Effekt: BYD umgeht die Zölle, 27 % brummt die EU BYD auf. Wer auch immer in der EU BYD Schranken in den Weg legen oder stellen möchte, wird hier auf Granit beißen.

BYD wächst und gedeiht in Europa also in Feindesland. Die Börsen orientieren sich mit ihren Strafen allerdings an der politischen Stimmung rund um die Straße von Hormus.

BYD Aktie Chart

Analysten sehen dies ganz anders. Die haben ihre Kursziele für die BYD zuletzt noch immer nicht korrigiert. Sie sind sehr hoch geblieben, ohne dass die Börsen aktuell davon Notiz nehmen. Noch nicht.

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