BYD-Aktie: Was für Ziele!

BYD und Geely konkurrieren um den Kauf eines Mercedes-Nissan-Werks in Mexiko, um ihre Präsenz in Lateinamerika auszubauen und von einem geplanten EU-Freihandelsabkommen zu profitieren.

Auf einen Blick:
  • Bieterwettstreit um Mercedes-Nissan-Fabrik in Mexiko
  • Expansionsstrategie für Süd- und Mittelamerika
  • Potenzial durch geplantes EU-Mercosur-Abkommen
  • Analysten sehen deutliches Aufwärtspotenzial für Aktie

Die chinesische BYD kommt aktuell kaum vom Fleck. Die Notierungen haben nun am Freitag um rund -0,67 % nachgegeben. Sie erreichen einen Kurs in Höhe von ungefähr 10,40 Euro. Noch hält die Untergrenze von 10 Euro im Chartbild. Allerdings ist die Stimmung relativ gedämpft. Nachricht des Tages ist allerdings ein Wettrennen in Mexiko.

BYD und Geely kämpfen um ein Mercedes-Werk!

Es geht um den Kauf eines Werkes in Mexiko. Dort steht ein Mercedes-Nissan-Werk zum Verkauf. Es ist nicht klar, wer hier das Rennen machen wird. BYD und die gleichfalls chinesische Geely stünden hier im gedachten Endkampf, heißt es. Das würde zu BYD passen.

Die Chinesen wollen in Süd- und Mittelamerika wachsen. Generell ist der Markt bedeutend, aber auch mit Blick auf ein anderes Phänomen: Die EU möchte mit den Mercosur-Staaten in Lateinamerika ein Freihandelsabkommen abschließen. Dies wiederum würde es ermöglichen, ohne nennenswerte Handelseinschränkungen zu agieren. Für BYD ist dies ein Versprechen für die Zukunft. Werden Fahrzeuge in Lateinamerika zusammen montiert, wird die chinesische Marke davon profitieren können. So ließen sich in einem Nebeneffekt auch die Zollvorschriften der EU umgehen.

Das Mercosur-Abkommen ist nicht einmal abgeschlossen. Es wird indes sicher noch durch die Gremien kommen. Daher ist wohl auch die Zuversicht der Analysten zumindest nachvollziehbar. BYD ist deren aktuell noch unveränderten Ansicht nach sehr viel mehr wert als derzeit. Die Schätzungen zum Kursziel liegen bei rund 14 Euro.

BYD Aktie Chart

Wann dieses Ziel dann allerdings in der Realität zu erreichen ist, erschließt sich selbstverständlich aus den aktuellen Rahmenbedingungen am Aktienmarkt nicht.

Es bleibt dennoch zumindest der Eindruck, als würden die Börsen die Entwicklung rund um BYD und vor allem die Expansionsbestrebungen systematisch unterschätzen. Dies werden Analysten im Blick haben.

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