BYD-Aktie: Was für eine Mitteilung!

Die BYD-Aktie legte deutlich zu, nachdem Gespräche mit Ford über Batterielieferungen bekannt wurden. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial und eine mögliche Trendwende.

Auf einen Blick:
  • Kurssprung nach Bekanntgabe von Ford-Gesprächen
  • Aktie nähert sich wichtigen technischen Trendmarken
  • Expansionspläne mit Verdopplung der Auslandsfilialen
  • Analysten sehen Unterbewertung und Kursziele bis 14 Euro

Einen absolut grotesken Schritt schaffte jetzt die Aktie der BYD. Gestern ging es um 4,88 % aufwärts. Die Aktie kam damit über die Hürde von 11 Euro und schaffte einen Endstand von 11,18 Euro. Kaum zu glauben. Damit näherte sie sich in Riesenschritten einer technischen Trendmarke wie dem GD100 und kam auf annähernd 1 % an diesen wichtigen Punkt heran.

Damit ist auf gar keinen Fall die Entscheidung gefallen, dass die Aktie in den Aufwärtstrend übergeht. Allerdings fehlt nicht mehr sehr viel, um diesen Wechsel doch noch nachhaltig zu realisieren. Konkret: Zum GD 200 fehlen inzwischen nur noch ca. 8 %, das ist eine außergewöhnlich geringe Distanz im Vergleich zu dem, was die Aktie noch im Herbst und Winter des vergangenen Jahres produzierte.

BYD Aktie Chart

Die Entwicklung ist begründet. Gestern wurde bekannt, dass Ford nun mit BYD Gespräche über den Kauf von Batterien führt. Das wäre ein gigantischer Geschäftsauftrag für die Chinesen, der den Einstieg im westlichen Markt weiter vorantreiben würde.

BYD bleibt dem Aufwärtsmodus nahe

Offensichtlich würdigt der Markt erneut, dass BYD in seinen Bemühungen um eine Expansion weiter nach vorne drängt. Vorgestern kam zum Beispiel eine weitere Meldung, wonach das Unternehmen die Zahl der Auslandsfilialen bis 2027 verdoppeln möchte. Dies passt zum subjektiven Eindruck, wonach BYD inzwischen auch mehr verkauft.

Jüngst hatte das Unternehmen damit geglänzt, dass es der DB immerhin E-Busse im Volumen von 200 Stück verkaufen kann. Dies hatte für helle Aufregung in politischen Kreisen in Deutschland gesorgt, ist allerdings vor allem symbolisch auch ein besonders großer Erfolg für die BYD.

Das Unternehmen wird allerdings seine lt. der Analysten von Bernstein zu konstatierende Unterbewertung möglicherweise nicht so schnell loswerden. Laut diesem Analysten wird vor allem die Batteriesparte des Unternehmens unterschätzt.

Hier ergeben sich aus Sicht verschiedenster Analysten schon seit langer Zeit erhebliche Potenziale, denn: das Unternehmen versorgt auch teilweise die Konkurrenz mit Batterien, die als besonders langlebig gelten. Am Ende steht jetzt immer noch der Versuch, die Aufwärtstrend-Bewegung zu unterstreichen. Analysten sehen hier inzwischen allerdings deutlich Luft nach oben. Die Kurs-Schätzungen reichen bis zu in etwa 14 Euro.

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