Rund 46 % müsste BYD vom aktuellen Niveau aus gewinnen, um das durchschnittliche Analystenziel von ungefähr 14 Euro zu erreichen. Nach einem Montagsverlust von 3,5 % kostet die Aktie nur noch 9,57 Euro. Auch die Marke von 10 Euro ist damit wieder ein gutes Stück entfernt.
Für den weiteren Jahresverlauf rücken die Verkaufszahlen stärker in den Mittelpunkt. BYD möchte 2026 weltweit zwischen 5,0 und 5,5 Millionen Fahrzeuge absetzen.
Unglaubliches Programm vonnöten
In den verbleibenden Monaten wären dafür durchschnittlich rund 530.000 Fahrzeuge pro Monat erforderlich. Diese Größenordnung hat BYD bislang in keinem einzelnen Monat erreicht.
Unterstützung könnte aus dem Ausland kommen. Rund 53 % der Produktion gehen nach den vorliegenden Angaben inzwischen in internationale Märkte. Die Expansion außerhalb Chinas bekommt damit eine entscheidende Bedeutung.
Morgan Stanley bestätigte am 25. August „Overweight“ und führte BYD gemeinsam mit Geely Auto als Top-Pick. Citigroup blieb am 21. August bei „Buy“. BlackRock hielt zum 11. August 2,91 % an BYD. Der Gegenwert wurde mit rund 24,77 Milliarden Hongkong-Dollar angegeben.
Am Dienstag muss BYD zunächst die Schwäche vom Montag verdauen. Die Rückkehr über 10 Euro wäre aus technischer Sicht ein erster Schritt.
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